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Tim Wiese: Fünf unerwünschte Geschenke an seinem 30. Geburtstag – für Tim Wiese war es ein fürchterlicher Tag in der Veltins-Arena. An dem 0:1 hatte er entscheidend mitgewirkt, wenngleich ihm der verhängnisvolle Reflex nach Huntelaars Pfostenkracher nicht als Fehler ausgelegt werden darf. Später rettete Wiese zweimal glänzend, wurde nach der Pause von seinen Vorderleuten aber vor unlösbare Aufgaben gestellt. Note 4
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Sebastian Prödl (bis 45.): Eine Fehlbesetzung auf der Position des Rechtsverteidigers. Kam weder in der Defensive noch in der Offensive klar, wusste trotz konkreter Anweisungen der Kollegen überhaupt nicht, was er zu tun hatte. Seine aus dem Halbfeld reingelöffelten Flanken waren miserabel. Note 6
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Andreas Wolf: Kein Zugriff auf Pukki, kein Zugriff auf Huntelaar, kein Zugriff auf Raul – der Bremer Innenverteidiger stand dem, was an geballter königsblauer Offensive auf ihn zukam, hilflos gegenüber. Wolf verlor mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe. Note 6
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Naldo: Nur Nuancen besser als sein Nebenmann. Naldo gab wenigstens Kommandos, die jedoch niemand umsetzte. Versprühte bei zwei Kopfbällen nach Standardsituationen so etwas wie Torgefahr. Auch er gab sich am Ende auf. Note 5
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Lukas Schmitz: Ein gnadenlos schlechter Auftritt an alter Wirkungsstätte. Bremens Linksverteidiger ließ Raul beim 3:0 gewähren, als würde er immer noch mit dem Schalker in einem Team stehen. Note 6
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Philipp Bargfrede: Eine Woche zuvor hatte er noch ein dickes Lob für seine Vorstellung gegen Wolfsburg eingeheimst. Und auf Schalke? Alles wie weggeblasen. Ballverluste prägten sein Spiel. Einmal mehr zeigte sich zudem, dass sich Bargfrede dem Niveau der Mannschaft anpasst, statt es zu prägen. Note 6
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Clemens Fritz: Bei ihm war wenigstens ein Aufbäumen zu erkennen. Der Kapitän stemmte sich eine Zeitlang gegen die Schalker Übermacht, war der lauffreudigste Bremer. Aber irgendwie war es wie Sandschaufeln in der Wüste – es brachte nichts. Note 4,5
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Aleksandar Ignjovski: Enormer Leistungsknick auch bei dem jungen Serben. Im linken Mittelfeld blieb er wirkungslos für das eigene Spiel, fiel nur durch kapitale Fehlpässe auf. Krass, wie er sich vor dem 0:4 von Vorlagengeber Jurado überlaufen ließ. Note 6
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Florian Trinks (bis 72.): Der 19-Jährige bekam erneut die Chance, sich auf der Spielmacherposition zu beweisen. Nach der Pause wechselte er ins linke Mittelfeld. Aber egal wo, Trinks blieb den Beweis seiner Bundesligatauglichkeit schuldig. Er verlor 70 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte mit 55 Ballkontakten die mit Abstand wenigsten der Bremer Mittelfeldspieler. Note 6

Werder in der Einzelkritik

Quelle: kreiszeitung.de

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