Ivan Klasnic 
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Ivan Klasnic würde gerne wieder Fußball spielen.

Gericht setzt Verhandlungstermin ab

Klasnic: „Einigung steht in den Sternen“

Bremen - Sechs Jahre prozessiert Ivan Klasnic nun schon gegen Werder-Arzt Dr. Götz Dimanski und weitere Mediziner – und ein Ende ist nicht in Sicht. Daran ändert offenbar auch die Tatsache nichts, dass das Landgericht einen für Juni angesetzten Verhandlungstermin gestrichen hat, damit sich die Parteien außergerichtlich einigen.

„Die Anwälte werden sich noch einmal zusammen setzen“, bestätigt Klasnic zwar, aber der Kroate ist skeptisch: „Eine Einigung steht noch in den Sternen. Wir werden sehen, was passiert.“

Klasnic wirft Dimanski und weiteren Medizinern vor, seine schlechten Nierenwerte zu spät erkannt zu haben. Seit 2007 lebt er mit einer Spenderniere. 2009 hat Klasnic ein Vergleichsangebot des Gerichts in Höhe von 350000 Euro abgelehnt.

„Es gibt zwei Gutachten, die ganz klar für mich sprechen“, betont Klasnic, der auch nach sechs Prozessjahren nicht nachgeben will. Auch wegen zwei Richterwechseln, der erste war in Rente gegangen, der zweite befangen, dauert der Prozess schon so lange. Inzwischen ist der 34-Jährige, der von 2001 bis 2008 für Werder spielte, gar nicht mehr als Profifußballer aktiv. Vor einem Jahr endete sein letztes Engagement beim FSV Mainz 05. Von Karriereende will Klasnic aber nichts wissen: „Ich fühle mich gut. Wenn noch was kommt, dann spiele ich wieder.“ Bis dahin widmet er sich seiner neuen Aufgabe: „Ich bin als Agent aktiv – gemeinsam mit meinem Anwalt. Aller Anfang ist schwer, aber es macht mir Spaß.“kni

Quelle: kreiszeitung.de

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