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96-Boss Martin Kind ärgert sich darüber, dass Yuya Osako zu Werder statt nach Hannover geht.

Kind: „Wir hätten ihn gerne gehabt“

Hannover ärgert sich über Werders Osako-Coup

Bremen - Der SV Werder macht es spannend – die Vollzugsmeldung in Sachen Yuya Osako lässt noch auf sich warten. Doch der Transfer des 27-jährigen Japaners vom 1. FC Köln zum SV Werder Bremen soll perfekt sein. Sehr zum Ärger von Hannover 96.

Die Niedersachsen waren auch scharf auf den Angreifer. „Wir hätten Osako gern gehabt. Er stand bei uns auf der Liste“, bestätigte 96-Boss Martin Kind dem Internetportal „sportbuzzer.de“.

Der 74-Jährige soll sogar ziemlich angefressen sein, dass ausgerechnet Werder das Rennen um den spielstarken Japaner gemacht hat. Denn die Bremer spielen wie Hannover in der kommenden Saison nicht international. Und das sei das Argument der Osaka-Seite gewesen, das einen Transfer zu 96 verzögert habe, heißt es.

Warum zögert Werder mit der Vollzugsmeldung?

Die Nachricht, dass Osako am Dienstagmittag zum Medizincheck in Bremen weilte, traf Kind deshalb ziemlich überraschend. Er will seinem Club nämlich unbedingt mehr fußballerische Qualität verleihen, Osako war dabei ein wichtiger Baustein.

Warum Werder mit der Bekanntgabe des Wechsels noch zögert, ist unklar. Osako soll bereits wieder abgereist sein. Schließlich beginnt für ihn schon bald die Vorbereitung auf die WM in Russland, da zählt jeder freie Tag.

Update: Jetzt ist der Osako-Wechsel nach Bremen fix!

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Fotostrecke: Das ist Yuya Osako

Yuya Osako ist japanischer Nationalspieler. Bisher kommt er auf 26 Länderspiele. Bei der WM 2014 schied er nach der Vorrunde aus.
Yuya Osako ist japanischer Nationalspieler. Bisher kommt er auf 26 Länderspiele. Bei der WM 2014 schied er nach der Vorrunde aus. © imago
Bei der WM 2018 in Russland führten die Japaner schon mit 2:0 gegen Belgien im Achtelfinale, mussten sich aber am Ende 3:2 geschlagen geben.
Bei der WM 2018 in Russland führten die Japaner schon mit 2:0 gegen Belgien im Achtelfinale, mussten sich aber am Ende 3:2 geschlagen geben. © imago
Osako wurde in Japan bei Kashima Antlers Profi. Im Januar 2014 verließ er seine Heimat Richtung Deutschland.
Osako wurde in Japan bei Kashima Antlers Profi. Im Januar 2014 verließ er seine Heimat Richtung Deutschland. © imago
Sein erster Club in Europa war 1860 München. Beim damaligen Zweitligisten blieb er bis Sommer 2016.
Sein erster Club in Europa war 1860 München. Beim damaligen Zweitligisten blieb er bis Sommer 2016. © imago
Danach schloss sich Osako dem 1. FC Köln an, spielte 108 Mal in der Bundesliga und erzielte 15 Tore.
Danach schloss sich Osako dem 1. FC Köln an, spielte 108 Mal in der Bundesliga und erzielte 15 Tore. © imago
Nach dem Abstieg der Kölner wechselt Osako zu Werder Bremen.
Nach dem Abstieg der Kölner wechselt Osako zu Werder Bremen. © imago
Der Japaner hat seinen Medizincheck am Bremer Krankenhaus Links der Weser absolviert.
Der Japaner hat seinen Medizincheck am Bremer Krankenhaus Links der Weser absolviert. © Lenhart
Nicht ganz unschuldig am Osako-Coup war Claudio Pizarro. Die Werder-Legende spielte eine Saison mit Osako bei Köln und riet dem 27-Jährigen zum Transfer.
Nicht ganz unschuldig am Osako-Coup war Claudio Pizarro. Die Werder-Legende spielte eine Saison mit Osako bei Köln und riet dem 27-Jährigen zum Transfer. © imago
Der Osako-Wechsel wurde kurz nach Saisonende 2017/2018 bekanntgegeben.
Der Osako-Wechsel wurde kurz nach Saisonende 2017/2018 bekanntgegeben. © gumzmedia
Der Japaner posiert erstmals im Bremer Weserstadion.
Der Japaner posiert erstmals im Bremer Weserstadion. © gumzmedia

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