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Jubelt Anthony Ujah bald wieder in der Bundesliga?

Mischt sich Werder noch ein?

Hannover jagt den Ex-Bremer Ujah

Hannover/Bremen - Nicht nur Werder ist auf Stürmersuche – auch Hannover 96. Und der Bundesliga-Aufsteiger hat seinen Favoriten gefunden: Nach Informationen der DeichStube haben die Niedersachsen ausgerechnet den Ex-Bremer Anthony Ujah an der Angel.

Die Sache hat nur nur einen Haken: Ujahs chinesischer Club Liaoning FC will den 26-Jährigen nicht während der dort noch laufenden Saison abgeben. Der Spieler möchte dagegen zurück in die Bundesliga.

Hannover ist dran, Werder auch? Sportchef Frank Baumann sagt über die eigene Fahndung nach einem kombinationsstarken und treffsicheren zentralen Angreifer, dass sie „nicht leicht“ sei: „Wir müssen Geduld haben. Die Preise für Spieler mit Qualität sind im Moment sehr hoch.“ Ujah hat zweifellos Qualität, aber welchen Preis die Chinesen im Falle des Falles für ihn aufrufen würden, ist unklar. Er war vor einem Jahr für 13 Millionen Euro von Werder zu Liaoning FC gewechselt.

Liaoning FC kann Ujah nicht ersetzen

In China konnte der Nigerianer durchaus überzeugen. Ujah erzielte in 28 Spielen zehn Treffer und bereitete noch vier vor. Und das in einem Team, das gegen den Abstieg kämpft. Wie auch jetzt. Nach dem ersten Rückrundenspieltag steht Liaoning FC nur einen Platz vor den Abstiegsrängen, der Vorsprung beträgt nur drei Zähler. Ujah und der andere Ex-Bremer Assani Lukimya gelten im Team als Leistungsträger, die kaum ersetzt werden können. Deswegen hat der Club einen Wechsel Ujahs bislang untersagt.

Doch Hannover hofft noch, weil Ujah trotz seines lukrativen Vertrags bis 2019 gerne zurück möchte. „Meine Tochter lebt in Deutschland. Ich möchte meine Tochter aufwachsen sehen. Und deshalb werde ich bald zurückkommen“, hatte der Nigerianer Ende vergangenen Jahres dem „Express“ gesagt.

In Bremen war Ujah ein Publikumsliebling. Er funktionierte sofort nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln im Sommer 2015 (Ablöse fünf Millionen Euro). Dann setzte er sich klaglos auf die Bank, als Claudio Pizarro plötzlich groß aufspielte. Ujahs Vorbereitung des 1:0-Siegtreffers im Abstiegskrimi gegen Frankfurt bleibt unvergessen – genauso wie sein anschließender Jubellauf über das gesamte Spielfeld. Die Werder-Fans würden sich sicher freuen, ihn im Weserstadion wiederzusehen – wenn auch nicht so gerne im Trikot von Hannover 96.

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