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Hannover-Stürmer Niclas Füllkrug hat das Interesse von Werder Bremen geweckt.

Hannover 96 muss den Stürmer wohl verkaufen

Holt Werder Füllkrug zurück?

Bremen – Mit Rückholaktionen kennt sich Werder ja aus – und wieder könnte sich der Bundesligist dabei in Hannover bedienen: Nach Informationen der DeichStube bemüht sich Werder um eine Verpflichtung von Niclas Füllkrug.

Der Stürmer besitzt bei Hannover 96 zwar noch einen Vertrag bis 2022, allerdings auch eine Ausstiegsklausel. Im Falle des Abstiegs soll der 26-jährige Stürmer, der von 2006 bis 2013 für Werder gespielt hat, für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro zu haben sein, ansonsten für 24 Millionen. Im vergangenen Sommer hatte Werder schon den Ex-Bremer Martin Harnik aus Hannover losgeeist.

Füllkrug im Aufbautraining

Aktuell befindet sich Füllkrug im Aufbautraining. Er hatte sich im Dezember einen Knorpelschaden im Knie zugezogen. Der Angreifer fehlt Hannover enorm im Abstiegskampf. In der vergangenen Saison war er mit 14 Treffern der beste Torschütze der Niedersachsen gewesen. Der Stürmer hofft, noch in dieser Saison wieder spielen zu können. Sehr wahrscheinlich ist es dann aber zu spät, um seinen Club noch zu retten.

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Schon länger wird gemutmaßt, dass Füllkrug die 96er verlassen wird – nicht nur aus Eigeninteresse und Blick auf die Karriere. Der Stürmer wurde schließlich schon mehrfach als Kandidat für die Nationalmannschaft gehandelt, da ist die Zweite Liga natürlich keine geeignete Bühne. Gleichzeitig benötigt Hannover 96 aber auch dringend Geld für den Aufbau einer neuen Mannschaft, um den Wiederaufstieg zu schaffen. Da wäre eine Millionen-Ablöse für Füllkrug natürlich extrem hilfreich.

Füllkrug: Ausstiegsklausel liegt bei zwölf Millionen Euro

Der Angreifer hätte Hannover beinahe schon im vergangenen Sommer den Rücken gezeigt. Doch 96-Boss Martin Kind wollte ihn nicht ziehen lassen, obwohl Borussia Mönchengladbach eine stattliche Ablösesumme von über 20 Millionen Euro geboten hatte. Nach Harnik sollte nicht noch ein Stürmer den Club verlassen. Stattdessen wurde der Vertrag mit Füllkrug verlängert.

Sollte Werder den Stürmer tatsächlich für eine Ablöse von zwölf Millionen Euro bekommen, wäre das in diesen Zeiten ein durchaus gutes Geschäft. Füllkrug ist im besten Fußball-Alter, gilt als echter Neuner, hat seine Treffsicherheit in der Bundesliga schon bewiesen und kennt Werder bestens.

Aus dem Archiv: Ex-Bremer Klose empfiehlt Ex-Bremer Füllkrug für die Nationalmannschaft

2016 verzichtete Werder auf eine Füllkrug-Rückholaktion

Als Jugendlicher war er 2006 aus Hannover von den Sportfreunden Ricklingen an die Weser gewechselt. Er schaffte es bis in die Bundesliga, bestritt dort für die Grün-Weißen unter Trainer Thomas Schaaf von 2011 bis 2013 insgesamt 23 Spiele und erzielte zwei Tore. Im Sommer 2013 wurde er an Zweitligist Greuther Fürth ausgeliehen, 2014 an Zweitligist 1. FC Nürnberg verkauft – allerdings mit Rückfahrschein. Werder hätte ihn 2016 für die festgeschriebene Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro zurückholen können, doch der gerade erst als Nachfolger von Thomas Eichin zum Sportchef ernannte Frank Baumann verzichtete auf diese Option. Füllkrug wechselte nach Hannover und könnte nun mit Verspätung doch noch in Bremen landen.

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