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Die „Rakete“ Milot Rashica ist bei Werder durchgestartet - und hat Begehrlichkeiten bei anderen Clubs geweckt.

„Mache mir keine Sorgen, dass Milot wechseln möchte“

Interesse an Rashica – Baumann freut es

Bremen – Sieben Tore in neun Pflichtspielen – Milot Rashica ist in der Rückrunde beim SV Werder so richtig durchgestartet. So eine Quote fällt nicht nur in Bremen auf. „Natürlich ist Interesse anderer Clubs vorhanden“, sagt Frank Baumann auf Nachfrage der DeichStube.

Doch der Sportchef ist deswegen alles andere als besorgt. Im Gegenteil! „Das ist auch schön. Es ist mir lieber, Topclubs interessieren sich für unsere Spieler, als wenn es keinen kümmert, was hier passiert.“ Das sei eine gute Bestätigung für die Arbeit der Spieler, des Trainerteams und des Vereins. Und Baumann ist sich ganz sicher, dass ein Spieler wie Rashica die Situation sehr gut einschätzen kann.

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Rashica kam für 7,5 Millionen Euro von Vitesse Arnheim nach Bremen

„Ich mache mir keine Sorgen, dass Milot im Sommer wechseln möchte“, sagt Baumann: „Er hat immer betont, wie wohl er sich bei uns fühlt.“ Zuletzt in einem Interview mit „Mein Werder“, als Rashica einen vorzeitigen Abschied quasi ausgeschlossen hat: „Mein Vertrag läuft noch lange. Darüber muss man sich keine Sorgen machen. Ich fühle mich in Bremen wie zu Hause.“

Vor einem Jahr war Milot Rashica, der seinen Marktwert bei Werder Bremen zuletzt verdreifachen konnte, für ein Ablöse von 7,5 Millionen Euro von Vitesse Arnheim an die Weser gewechselt. Der 22-Jährige hat ein wenig gebraucht, um die hohen Anforderungen von Trainer Florian Kohfeldt wirklich zu begreifen und zu erfüllen – speziell was die Defensivarbeit betrifft. Rashica sah sich ausschließlich als Stürmer, das geht in der Bundesliga aber nicht. Als der Nationalspieler aus dem Kosovo dann besser verteidigte, fehlte ihm plötzlich der Killerinstinkt vor dem Tor.

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Keine Angst vor unmoralischen Angeboten für Rashica

Das ist Vergangenheit. Rashica, Spitzname Rakete, zündet im neuen Jahr fast Woche für Woche, traf allein in der Bundesliga sechs Mal. Nur Robert Lewandowski (8/Bayern) und Andrej Kramaric (7/Hoffenheim) waren in der Rückrunde erfolgreicher. Das sorgt natürlich für große Aufmerksamkeit. Angst vor einem unmoralischen Angebot eines Topclubs hat Baumann trotzdem nicht: „Dann ist das so, dann würde man sich selbstverständlich damit beschäftigen – so, wie wir das immer machen würden.“ Aber so weit ist es noch nicht. Es gibt zwar Interesse, aber keine konkreten Angebote – und die will Werder auch gar nicht haben, denn Rashica ist für die neue Saison fest eingeplant.

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