Bitterer Rückschlag: Dominik Schmidt (vorne) fällt mit einer Zerrung im rechten Oberschenkel am Sonnabend gegen Hoffenheim aus.

Linksverteidiger fällt mit einer Oberschenkelzerrung aus / Silvestre rückt vermutlich in die Startelf

Jetzt hat’s auch Schmidt erwischt

Werder-Bremen - Von Arne Flügge und Malte Rehnert · Herber Rückschlag für Werder Bremen, Schock für Dominik Schmidt: Der Linksverteidiger fasste sich gestern im Training nach einem Sprint plötzlich an den rechten Oberschenkel und musste die Einheit abbrechen.

„Es war ein stechender Schmerz. Es fühlte sich an wie ein Muskelfaserriss“, seufzte der 23-Jährige. Ganz so schlimm war’s dann aber doch nicht. Bei der Diagnose am Abend im Bremer St. Joseph-Stift wurde „nur“ eine Zerrung festgestellt. „Es ist nichts gerissen. Da hatte ich wohl Glück im Unglück“, meinte Schmidt, der den Bundesliga-Rückrundenauftakt am Sonnabend gegen 1899 Hoffenheim aber definitiv verpassen wird: „Schade, ich war gerade gut drauf.“

Werders Trainingslager in Belek

Da war die Werder-Welt noch in Ordnung: Gleich zu Beginn des Trainingslagers in Belek wurde Neuzugang Denni Avdic offizell präsentiert. © nordphoto
„Die ersten Einheiten waren ganz schön anstrengend“, sagte Denni Avdic – und Trainer Thomas Schaaf, der neben ihm saß, schmunzelte zufrieden. © nordphoto
Zuversicht dominiert das Trainingslager - Frings sieht gar ein Umdenken in der Mannschaft von Werder Bremen. © nordphoto
Zuversicht dominiert das Trainingslager - Frings sieht gar ein Umdenken in der Mannschaft von Werder Bremen. © nordphoto
Trainer Thomas Schaaf erklärt viel vor dem ersten Testspiel... © nordphoto
Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf kam gegen den türkischen Spitzenreiter Trabzonspor zu einem gerechten 1:1 (1:1). „Das war ein guter, engagierter Test gegen einen starken Gegner“, urteilte Trainer Thomas Schaaf. © nordphoto
Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf kam gegen den türkischen Spitzenreiter Trabzonspor zu einem gerechten 1:1 (1:1). „Das war ein guter, engagierter Test gegen einen starken Gegner“, urteilte Trainer Thomas Schaaf. © nordphoto
Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf kam gegen den türkischen Spitzenreiter Trabzonspor zu einem gerechten 1:1 (1:1). „Das war ein guter, engagierter Test gegen einen starken Gegner“, urteilte Trainer Thomas Schaaf. © nordphoto
Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf kam gegen den türkischen Spitzenreiter Trabzonspor zu einem gerechten 1:1 (1:1). „Das war ein guter, engagierter Test gegen einen starken Gegner“, urteilte Trainer Thomas Schaaf. © nordphoto
Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf kam gegen den türkischen Spitzenreiter Trabzonspor zu einem gerechten 1:1 (1:1). „Das war ein guter, engagierter Test gegen einen starken Gegner“, urteilte Trainer Thomas Schaaf. © nordphoto
Entsetzen bei Werder Bremen und große Angst um Benjamin Kugel . Der Fitness-Trainer des Bundesligisten ist gestern beim Joggen zusammengebrochen. © nordphoto
Inzwischen geht es dem Fitness-Trainer wieder besser. © nordphoto
Dr. Götz Dimanski im Gespräch mit Klaus Allofs. © nordphoto
Pizarro post am Pool.... © nordphoto
... und spiegelt sich im Wasser. © nordphoto
Aaron Hunt: „Ich versuche, meine Leistung zu bringen – das klappt nicht immer. Wenn die Fans dann pfeifen, müssen sie das tun, ich kann es nicht ändern“, meint der Bremer offenbar gleichgültig. © nordphoto
Er ist wieder fit – und der Hoffnungsträger schlechthin: Claudio Pizarro soll Werder Bremen in der Rückrunde aus der Krise schießen. © nordphoto
Mit den Leistungen nicht zufrieden: Thomas Schaaf. © nordphoto
Tim Wiese eifrig beim Training. © nordphoto
Nachwuchsmann Dominik Schmidt © nordphoto
Fit werden für die harte Rückrunde heißt die Devise. © nordphoto
Immer engagiert: Pizarro © nordphoto
Frank Baumann beendete seine aktive Karriere 2009: „Ich habe den Schritt nie bereut“ © nordphoto
Dominik Schmidt © nordphoto
Dominik Schmidt © nordphoto
Sebastian Prödl © nordphoto
Tim Wiese mit einer extra-Runde für die Fotografen. © nordphoto
Tim Borowski im Interview. © nordphoto
Was für eine Blamage! Werder Bremen kassierte im zweiten Testspiel des Trainingslagers von Belek eine 1:4 (0:0)-Pleite gegen Zweitligist MSV Duisburg. Sicher, die Bremer waren mit einer B-Elf angetreten. Trotzdem reagierte Sportdirektor Klaus Allofs stocksauer auf den Auftritt seiner Profis. © nordphoto
Was für eine Blamage! Werder Bremen kassierte im zweiten Testspiel des Trainingslagers von Belek eine 1:4 (0:0)-Pleite gegen Zweitligist MSV Duisburg. Sicher, die Bremer waren mit einer B-Elf angetreten. Trotzdem reagierte Sportdirektor Klaus Allofs stocksauer auf den Auftritt seiner Profis. © nordphoto
Was für eine Blamage! Werder Bremen kassierte im zweiten Testspiel des Trainingslagers von Belek eine 1:4 (0:0)-Pleite gegen Zweitligist MSV Duisburg. Sicher, die Bremer waren mit einer B-Elf angetreten. Trotzdem reagierte Sportdirektor Klaus Allofs stocksauer auf den Auftritt seiner Profis. © nordphoto
Was für eine Blamage! Werder Bremen kassierte im zweiten Testspiel des Trainingslagers von Belek eine 1:4 (0:0)-Pleite gegen Zweitligist MSV Duisburg. Sicher, die Bremer waren mit einer B-Elf angetreten. Trotzdem reagierte Sportdirektor Klaus Allofs stocksauer auf den Auftritt seiner Profis. © nordphoto
Was für eine Blamage! Werder Bremen kassierte im zweiten Testspiel des Trainingslagers von Belek eine 1:4 (0:0)-Pleite gegen Zweitligist MSV Duisburg. Sicher, die Bremer waren mit einer B-Elf angetreten. Trotzdem reagierte Sportdirektor Klaus Allofs stocksauer auf den Auftritt seiner Profis. © nordphoto
Was für eine Blamage! Werder Bremen kassierte im zweiten Testspiel des Trainingslagers von Belek eine 1:4 (0:0)-Pleite gegen Zweitligist MSV Duisburg. Sicher, die Bremer waren mit einer B-Elf angetreten. Trotzdem reagierte Sportdirektor Klaus Allofs stocksauer auf den Auftritt seiner Profis. © nordphoto
Die mitgereisten Fans sind noch zuversichtlich... © nordphoto
Clemens Fritz © nordphoto
Weiter trainieren vor dem dritten Testspiel © nordphoto
Klaus Allofs lacht hier zwar, ist aber angesichts der desolaten Leistung auch ratlos. © nordphoto
Frings warnt: Abstiegsgefahr nicht unterschätzen © nordphoto
Verteidiger Mertesacker will raus aus der Krise – und erst dann über seine Zukunft nachdenken © nordphoto
Denni Avdic ist nach seinem Debut bei Werder Bremen selbstkritisch. © nordphoto
Zwei Tage nach der desolaten Leistung bei der 1:4-Schlappe gegen den Zweitligisten MSV Duisburg verlor Werder gegen den türkischen Erstligisten Eskisehirspor mit 1:3 (0:2) und gerät immer tiefer in die Krise. © nordphoto
Zwei Tage nach der desolaten Leistung bei der 1:4-Schlappe gegen den Zweitligisten MSV Duisburg verlor Werder gegen den türkischen Erstligisten Eskisehirspor mit 1:3 (0:2) und gerät immer tiefer in die Krise. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto
Die Alarmglocken bei Werder schrillen jedenfalls so kräftig wie vor der Weihnachtspause. Auf dem Rückflug gestern Mittag hatten die Bremer die gleichen Sorgen und Nöte im Gepäck, die sie schon mit nach Belek getragen hatten. © nordphoto

Schon im Trainingslager im türkischen Belek hatte der Aufsteiger der Hinrunde, der Anfang Dezember eine Zerrung im linken Oberschenkel erlitten und binnen weniger Tage überwunden hatte, einen guten Eindruck hinterlassen – und seinen Konkurrenten Mikael Silvestre auf der Position links in der Viererkette ausgestochen. „Ich versuche, ein bisschen junge Frische reinzubringen, den unbedingten Willen. Ich bin schon immer ein Arbeitertyp gewesen, einer, der sich reinhaut“, hatte Schmidt gesagt.

Werder Training am Mittwoch

Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Herber Rückschlag für Werder Bremen, Schock für Dominik Schmidt: Der Linksverteidiger fasste sich gestern im Training nach einem Sprint plötzlich an den rechten Oberschenkel und musste die Einheit abbrechen. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto
Als wollten sie die schlimmen Testspiele in Belek mit besonders viel Leidenschaft und Einsatzwillen im Training vergessen machen . . . Die Werder-Profis waren bei der ersten Einheit auf Bremer Boden nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in der Türkei voll bei der Sache. © nordphoto

Diese Tugenden werden Werder-Trainer Thomas Schaaf zum Auftakt – zumindest von Schmidt – fehlen. Und der Coach ist wieder einmal gezwungen, sein Team umzustellen. Das ist Gift für eine verunsicherte und bei weitem noch nicht homogene Truppe. Dabei hatte sich in Belek gerade eine Mannschaft herauskristallisiert, der Schaaf – trotz der desolaten Leistung gegen Eskisherispor (1:3) – das Vertrauen geschenkt und die er in den vielen Einheiten in Belek aufeinander abgestimmt hatte. Das Verletzungspech der Bremer in dieser Saison scheint somit fast schon wie ein Fluch auf der Mannschaft zu liegen.

Für Dominik Schmidt dürfte Mikael Silvestre nun am Sonnabend in die Startformation rutschen. Der 33-Jährige machte in Belek einen ordentlichen Eindruck, wurde allerdings mehr und mehr als Option auf der Innenverteidiger-Position getestet. „Dort spiele ich auch am liebsten“, hatte der Franzose gesagt: „Doch wenn der Trainer mich links braucht, bin ich bereit. Ich fühle mich gut.“ In der Hinrunde hatte Silvestre allerdings kaum überzeugen können. Ob der ehemalige Star von Manchester United und Arsenal London jetzt den Schalter umlegen kann, bleibt abzuwarten, ist aber aufgrund seiner guten Vorbereitung nicht unmöglich.

Die zweite Alternative heißt Petri Pasanen. Allerdings scheint der Finne momentan bei Trainer Thomas Schaaf als Ersatz nicht erste Wahl zu sein. In Belek gehörte der 30-Jährige nicht zum potenziellen Stammkader, trainierte und spielte zumeist mit den Reservisten und den Nachwuchskräften. „Von Petri muss einfach noch mehr kommen“, hatte Sportchef Klaus Allofs schon nach dem Testspiel gegen Zweitligist MSV Duisburg (1:4) gefordert, in dem Pasanen alles andere als einen sicheren Eindruck machte. Er blieb die erforderliche Spritzigkeit schuldig, was aber zum Teil seiner mehrtägigen, schweren Erkältung geschuldet war.

Quelle: kreiszeitung.de

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