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Kommt Jiri Pavlenka an die Weser?

Verlängert Wiedwald doch – und wird dafür Zetterer abgegeben?

Pavlenka – der Chinese muss grünes Licht geben

Bremen - Alles wartet auf eine Entscheidung in der Personalie Jiri Pavlenka – doch an diesem Wochenende wird nichts mehr passieren.

Der geplante Wechsel des tschechischen Torhüters von Slavia Prag zum SV Werder Bremen hängt von zwei Dingen ab. Der Meister muss einen Ersatz finden und der Investor aus China grünes Licht geben. 

Und das geht frühestens, wenn der Geldgeber in der kommenden Woche nach Prag kommt. Außerdem ist ein Verbleib von Felix Wiedwald bei Werder wieder denkbar – und auch eine Ausleihe von Michael Zetterer.

Fakt ist: Werder will Pavlenka verpflichten, das hat Sportchef Frank Baumann inzwischen bestätigt. Noch wird um die Ablösesumme für den 25-Jährigen gefeilscht. Slavia will angeblich vier Millionen Euro kassieren, Werder nur zwei Millionen zahlen. Gut möglich, dass sich beide Parteien in der Mitte treffen.

Zu viele Torhüter 

Aber was passiert, wenn Pavlenka tatsächlich an die Weser wechselt? Dann hat Werder eigentlich einen Torwart zu viel unter Vertrag. Mit Oldie Jaroslav Drobny (37) wird verlängert. Baumann bestätigte einen entsprechenden Bericht der DeichStube. Der Tscheche ist als Backup vorgesehen und damit im Dreier-Team gesetzt – genauso wie natürlich auch Pavlenka. Es muss also eine Entscheidung zwischen Felix Wiedwald (27) und Michael Zetterer (21) fallen. 

Beide besitzen ein Vertrag bis 2018 – und bei beiden kann sich Baumann eine Verlängerung vorstellen. „Es ist doch nichts Neues, dass wir durchaus an einer Verlängerung des Vertrags von Felix interessiert sind“, sagt Baumann. Das kommt etwas überraschend. Bislang hatte der Sportchef eigentlich nur verlauten lassen, dass Wiedwald für die kommende Saison fest eingeplant ist. Die vom Keeper geforderte langfristige Verlängerung war kein Thema gewesen.

Baumann kann sich durchaus eine Konstellation Pavlenka/Wiedwald/Drobny vorstellen. In diesem Fall müsste mit Zetterer gesprochen werden. Ein Verkauf des großen Talents „kommt nicht in Frage“, betont Baumann. Denkbar sei eine Vertragsverlängerung mit anschließender Ausleihe: „Michael muss den nächsten Schritt machen. Entweder er wird bei uns die Nummer zwei oder bekommt woanders Spielpraxis.“ Eine Entscheidung darüber kann aber erst fallen, wenn Klarheit im Fall Pavlenka besteht.

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