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Justin Eilers war viel zu selten fit in seiner Zeit bei Werder Bremen.

Ex-Werder-Stürmer beschenkt sich selbst

Eilers: „Ich bin bereit, die griechische Liga zu rocken“

Braunschweig - Justin Eilers hat Griechenland schon wieder verlassen und ist zurück in Deutschland – aus gutem Grund: Der Ex-Werder-Profi feiert am Mittwoch seinen 30. Geburtstag.

„Da will ich natürlich zuhause sein“, sagt Eilers im Gespräch mit der DeichStube: „Ab Juli beginnt dann bei Apollon Smyrnis ein neues Abenteuer für mich. Und ich fühle mich durchaus bereit, die griechische Liga zu rocken.“

Eilers‘ Optimismus nach seinem gerade erst verkündeten Wechsel von Werder zu Apollon Smyrnis kommt nicht von ungefähr: Zum einen ist er nach zwei verletzungsreichen Jahren in Bremen endlich wieder fit, zum anderen trifft er in Athen auf einen guten alten Bekannten: Valerien Ismael. „Er ist genau der richtige Trainer für mich“, sagt Eilers: „Ohne ihn wäre ich ganz sicher nicht in Athen.“

Ismael wollte Eilers - schon wieder

Ismael, der mit Werder 2004 das Double gewann, hat vor einer Woche beim griechischen Erstligisten als Trainer angeheuert – und nur wenig später Eilers kontaktiert. „Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich mir das vorstellen kann“, berichtet der Angreifer: „Bei ihm bin ich schon mal durchgestartet. Ich vertraue ihm, dass ich unter ihm wieder zu alter Stärke zurückfinde.“

2013 hatte Ismael den Stürmer vom Oberligisten SC Goslar zum VfL Wolfsburg II geholt und ihm damit neue Hoffnung auf die Profi-Karriere gemacht. Mit Erfolg. Eilers schoss die von Ismael betreuten „Wölfe“ zur Meisterschaft in der Regionalliga Nord. Nach knapp verpasstem Aufstieg zog Eilers zu Drittligist Dynamo Dresden weiter – und wechselte 2016 dann zu Werder.

„Die zwei Jahre in Bremen waren zum Vergessen“, sagt Eilers: „Werder kann aber nichts dafür, dass ich fast nur verletzt war.“ In die Bundesliga schaffte es Eilers deshalb nicht, er spielte nur für die U23 in der Dritten Liga. Sein am 30. Juni auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Da kam der Anruf von Ismael gerade recht. „Ich bin ganz ehrlich, den Club kannte ich nicht wirklich“, gesteht Eilers. Aber vor Ort hat er sich in den letzten Tagen einen Eindruck verschafft und urteilt: „Natürlich ist es anders als in Deutschland, aber es gefällt mir. Außerdem spiele ich erstklassig. Und die Lebensqualität in Athen ist schon toll. Da muss man schon aufpassen, dass man nicht denkt, im Urlaub zu sein.“

Eilers lacht, es geht ihm gut. Mit dem Vereinswechsel hat er sich selbst das größte Geburtstagsgeschenk gemacht. Nach der Party beginnt aber schon die Vorbereitung. „Ich muss noch ein bisschen aufholen“, sagt Eilers, der dabei einem Privattrainer in Braunschweig vertraut – und ab Juli auch Ismael: „Er hat das Fingerspitzengefühl, dass ich mich optimal auf die Saison vorbereiten kann.“ Dieses Vertrauen sei ihm nach dem Verletzungspech der vergangenen Jahre besonders wichtig gewesen.

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