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Florian Trinks bekommt keinen Vertrag bei der U23 des SV Werder.

„Leider hat es nicht geklappt“

Kein Neuanfang in Bremen: Werder sagt Trinks ab

Bremen – Der verlorene Sohn bleibt verloren: Ex-Werder-Profi Florian Trinks bekommt keinen Vertrag für die U23 der Grün-Weißen.

„Leider hat es nicht geklappt“, bestätigte Trinks die Absage gegenüber der DeichStube. Trinks hatte zuletzt bei der zweiten Mannschaft des SV Werder mittrainiert, das Trainingslager in Ankum und Testspiele absolviert – und auf einen Neustart in Bremen gehofft. Daraus wird nun aber nichts. „Ich hätte die Aufgabe als sehr reizvoll empfunden, kann aber die Philosophie des Clubs verstehen, in der U23 auf den eigenen Nachwuchs zu setzen“, sagte der 26-Jährige.

„Dass Florian grundsätzlich ein guter Fußballer ist, steht außer Frage“, hatte Werder-Sportchef Frank Baumann erst kürzlich gegenüber der DeichStube erklärt. Bei der Entscheidung gegen Trinks spielte aber etwas anderes eine Rolle. „Es geht um das Verhältnis von älteren und jüngeren Spielern in der U23 und um die Frage: Stellen wir unseren Talenten womöglich den Weg zu“, so Baumann. Diese Frage haben die Verantwortlichen des SV Werder jetzt mit Ja beantwortet.

Früher, da galt Trinks bei Werder mal als große Nachwuchshoffnung, spielte gar 14 Mal in der Bundesliga. Nachdem er Bremen 2013 verlassen hat, ging es für ihn sportlich aber bergab. Bei seiner letzten Station in Chemnitz riss er sich das Syndesmoseband, zudem wurde sein Vertrag durch den Abstieg aus der Dritten Liga ungültig. Trinks hatte sich daraufhin an Werder gewandt.

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