+
Kevin Möhwald spielt ab der kommenden Saison für Werder Bremen.

Neuzugang erklärt seinen Wechsel zu Werder

Möhwald: Erst zögerlich, dann „Feuer und Flamme“

Bremen - Kevin Möhwald zu Werder Bremen - das ist ein Transfer, der etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als andere. Die Tinte unter dem Vertrag ist schon länger trocken, erst jetzt hat der Mittelfeldmann auch seinen Medizincheck in Bremen absolviert.

„Bisher war die Rückmeldung ausschließlich positiv“, sagt der 24-Jährige im ersten Interview mit „werder.de“ über die Leistungstests im Bremer Klinikum Links der Weser. „Von daher kann ich sagen, es hat alles gut geklappt.“ Es war der letzte formelle Schritt auf seinem Weg zu Werder Bremen, ein Transfer, der vor allem für Kevin Möhwald ein ziemlich langer Prozess war.

Möhwald: „Wenn, dann Werder“

„Ich musste, ehrlich gesagt, lange überlegen, ob ich überhaupt wechsle oder nicht“, sagt Möhwald, der sich nach geschafftem Aufstieg mit dem 1. FC Nürnberg auch ohne Wechsel den Traum von der Bundesliga hätte erfüllen können. „Aber als das Interesse von Werder kam, war für mich klar: Wenn ich wechsle, dann nur zu Werder.“

Die Treffen mit den Bremer Verantwortlichen hätten den Mittelfeldspieler dann schnell überzeugt: „Als ich die Gespräche mit Werder geführt habe, war ich direkt Feuer und Flamme dafür, den Weg mitgehen zu wollen.“ Möhwald ist begeistert von der Entwicklung, die Werder genommen hat: „Ich bin fest davon überzeugt, dass hier in den nächsten Jahren mit dem Konzept, das man verfolgt, sehr viel entstehen kann.“

Kevin Möhwald: Seine Karriere in Bildern

Kevin Möhwald
Kevin Möhwald, Jahrgang 1993, Mittelfeldspieler, steht ab Sommer 2018 bei Werder Bremen unter Vertrag. © imago
Kevin Möhwald
Der gebürtige Erfurter durchlief die Jugend von Rot-Weiß Erfurt und wurde dort Profi. © imago
Kevin Möhwald
Möhwald kam zwischen 2011 und 2015 bei RWE zu 103 Spielen in der Dritten Liga und zwölf Toren. © imago
Kevin Möhwald
Zwischen 2015 und 2018 spielte Möhwald für den 1. FC Nürnberg in der Zweiten Liga. Seine Bilanz: 87 Liga-Spiele, zwölf Tore, 23 Assists. © imago
Kevin Möhwald
In der Saison 2017/18 schaffte Möhwald mit Nürnberg den direkten Aufstieg in die Bundesliga. Danach gab er seinen Wechsel zu Werder Bremen bekannt. © imago

Konkretisieren will Möhwald das noch nicht, auch bei seinen persönlichen Zielen hält sich der bisherige Zweitliga-Profi noch zurück. „Erst einmal will ich gut ankommen und mich gut ins Team einfügen“, sagt er. „Das persönliche Ziel ist, so viele Einsätze wie möglich zu bekommen und wichtig für das Team zu werden.“ Er hofft, dass er unter Trainer Florian Kohfeldt weiter wachsen kann: „Ich glaube, dass meine Entwicklung noch nicht am Ende ist und dass ich hier meine fußballerischen Qualitäten verbessern kann.“

Jetzt ist erst mal Sommerpause. Für Möhwald bedeutet das aber nicht nur Zeit für Urlaub - er braucht auch noch einen Platz zum Schlafen: „Ich bin noch auf Wohnungssuche in Bremen und werde daher noch einige Sachen klären müssen.“ Keine Frage: Möhwald zu Werder Bremen - das ist ein Wechsel, der etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Schon gelesen?

Möhwald zu Werder: Einmal „Pommes grün-weiß“, bitte!

Frank Baumann: Noch kein Vollzug beim Transfer von Martin Harnik

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.