Jürgen L. Born

Kleines Fest für Born

Bremen (kni) - Nun wird Jürgen L. Born doch noch offiziell von Werder Bremen verabschiedet. Heute Abend steigt im Bremer Nobelrestaurant „Outer Roads“ ein kleines Fest für den langjährigen Vorsitzenden der Geschäftsführung.

Der 68-Jährige war im Frühjahr nach Vorwürfen, er habe sich auf Kosten des Clubs an Spielertransfers bereichert, zurückgetreten. Inzwischen kam eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „PricewaterhouseCoopers“ im Auftrag von Werder zu dem Schluss: Der Verdacht gegen Born lässt sich nicht erhärten.

Aufsichtsratsmitglied Hans Schulz forderte deshalb schon vor Wochen eine Entschuldigung bei Born (vor allem durch Aufsichtsratschef Willi Lemke ) und eine angemessene Verabschiedung des Ex-Werder-Bosses, der fast zehn Jahre in dieser Funktion für den Bundesligisten tätig war. Aus der Entschuldigung wurde nichts, stattdessen wurde Schulz für sein öffentliches Vorpreschen gerügt. Nun gibt’s immerhin eine Verabschiedung – wenn auch nur im kleinen Kreis der Werder-Familie mit Aufsichtsrat, Geschäftsführung, Ältestenrat, Ehrenspielführer, Chefcoach Thomas Schaaf und dem langjährigen Kapitän Frank Baumann. Die Medien sind unerwünscht. Und auch die Fans schauen in die Röhre, ein Abschied des beliebten 68-Jährigen im Stadion ist nicht geplant. „Das geht absolut in Ordnung, denn das haben wir bei Werder für solche Personen nie gemacht – selbst nicht, als damals Willi Lemke als Manager aufgehört hat“, berichtet Born. Und nach dem Wirbel um seine Person sieht er alles wieder viel entspannter: „Es war eine schöne Zeit bei Werder . Für mich ist alles in Ordnung.“

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