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Weltmeisterbesieger: Die Österreicher gewinnen ihr „größtes Spiel des Jahres“ gegen Deutschland.

Deutschland - Österreich, Schweden - Dänemark

Kainz bei der Parade der Ex-Bremer nur Kurzarbeiter

Klagenfurth/Stockholm - Der größte Spaß in der jüngeren österreichischen Fußball-Geschichte war für Florian Kainz nur eine Sache von wenigen Minuten.

Beim prestigeträchtigen 2:1-Sieg der Alpen-Kicker am Samstagabend gegen Deutschland kam der Werder-Profi erst in der 88. Minute ins Spiel. Das Lob, den 15 Tage vor WM-Start noch nicht in Bestbesetzung angetretenen Weltmeister gekonnt die Defizite aufgezeigt zu haben, hatten sich zuvor die Teamkollegen verdient – unter anderem die Ex-Bremer Marko Arnautovic, Florian Grillitsch und Sebastian Prödl (lest hier ein Interview gestern in der DeichStube), die alle in der Startelf des ÖFB-Teams standen.

Die Parade der ehemaligen Werder-Profis vervollständigten auf deutscher Seite Mesut Özil (FC Arsenal) und Nils Petersen (SC Freiburg), der zwei Tage vor der endgültigen WM-Nominierung sein Länderspieldebüt feierte. „Natürlich will ich am Ende bei der WM dabei sein“, sagte der Stürmer, der den Kampf um das WM-Ticket mit „Demut und Ehrgeiz“ angegangen war. Ein Tor gegen Österreich gelang ihm nicht.

Zehntes Länderspiel für Kainz

Özil erzielte in Klagenfurt die frühe Führung für das DFB-Team (11.). Die Bundesliga-Profis Martin Hinteregger (53./FC Augsburg) und Allessandro Schöpf (69./Schalke 04) drehten die Partie, ehe Kainz noch zu seinem Kurzeinsatz und seinem zehnten Länderspiel kam. Der Anpfiff der Partie war wegen eines Unwetters um 100 Minuten verschoben worden.

Zufrieden sieht anders aus: Nils Petersen und Mezut Özil nach dem 1:2.

Ein Werder-Duell war in Solna erwartet worden. Schweden empfing Dänemark – und damit traf eigentlich Ludwig Augustinsson auf Thomas Delaney. Doch zum Vergleich der beiden Bremer kam es nicht. Augustinsson blieb auf der Bank, als Linksverteidiger bekam Martin Olsson von Swansea City den Vorzug. Beim 0:0 der Erzrivalen spielte Delaney bei den Dänen wiederum durch.

Thomas Delaney im Duell der Erzrivalen Schweden und Dänemark.

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