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Laszlo Kleinheisler verlässt Werder Bremen.

Ungar probiert es in Osteuropa

Kleinheisler wird schon wieder ausgeliehen

Bremen - Laszlo Kleinheisler hat keine Zukunft mehr beim SV Werder. Der Ungar kehrt nach seiner Ausleihe an Ferencvaros Budapest nicht an die Weser zurück, sondern wird direkt weitergeben.

„Es geht um eine Leihe mit Kaufoption“, bestätigte Frank Baumann der DeichStube. Den Club wollte der Werder-Sportchef noch nicht verraten. Nur so viel: Für Kleinheisler geht es wieder in den Osten – und das wesentlich weiter als in seine Heimat nach Ungarn. In den nächsten Tagen soll der Transfer des 23-Jährigen komplett abgewickelt werden.

Der ungarische Nationalspieler (13 Spiele, ein Tor) war im Januar 2016 vom FC Videoton an die Weser gewechselt. Für Werder kam er aber nur sechs Mal in der Bundesliga und einmal im DFB-Pokal zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler erwies sich zwar als unermüdlicher Kämpfer, hielt sich aber nur selten an die taktischen Vorgaben. 

Kleinheisler: Von Werder nach Darmstadt und Budapest

Die Bremer verliehen ihn zum Liga-Konkurrenten Darmstadt 98, doch auch dort wurde er wegen ähnlicher Probleme nach zwölf Einsätzen und einem Bundesliga-Tor ausgemustert.

Zur Rückrunde ging es für Kleinheisler als Leihgabe zu Ferencvaros Budapest in die ungarische Heimat. Dort kam er auf zehn Einsätze in der Liga und fünf im Pokal, darunter das Finale. Mit dem ungarischen Pokal gewann Kleinheisler am Ende seinen ersten Titel. Doch auch dort hatte er unter Trainer Thomas Doll keine Zukunft mehr.

Bei Werder besitzt Kleinheisler noch einen Vertrag bis 2019, doch spielen wird er für die Bremer wohl nicht mehr. Eigentlich kaum zu glauben, denn bei der EM 2016 stieg der kleine Ungar zwischenzeitlich zum EURO-Star auf. Doch der Stern verglühte auch ganz schnell wieder. 

Werders Leihspieler 2016/2017

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