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Gericht halbiert Strafe

Arnautovic erscheint nicht zu Gerichtstermin

München - Trotz Vorladung erschien Fußballer Marko Arnautovic nicht zu einer Gerichtsverhandlung, die für Dienstag angesetzt war.

Marko Arnautovic kam schon mit dem Ruf eines Skandal-Fußballers nach Bremen. Auch wenn er mitunter ganz zahm wirkte, leistete er sich in drei Jahren bei Werder Bremen den einen oder anderen Aussetzer.

Im Oktober 2012 drückte Arnautovic auf der Münchner Maximilianstraße mächtig aufs Gas. Anwohner beschwerten sich bei der Polizei. Die Beamten kontrollierten ihn: Sein Auto war in Wien zugelassen, der Erstwohnsitz war zu dieser Zeit aber Bremen.

Damit hätte er in Deutschland seine Kfz-Steuer entrichten müssen. Wie unser Partnerportal tz.de schreibt, leitete die Münchner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung ein. Die Folge: Strafbefehl mit 30 Tagessätzen. Eigentlich nicht viel, aber bei ihm wurde die Tagessatzhöhe auf 4000 Euro festgelegt: 120.000 Euro! Dagegen legte der Fußballer Einspruch ein.

Mehrfach wurde ein Termin angesetzt, doch Marco Arnautovic glänzte stets durch Abwesenheit. Bei der Verhandlung am Dienstag in München war Anwalt Würtz nach langem Gerangel bereit, den Einspruch auf die Hälfte des Tagessatzes zu beschränken. Das Gericht halbierte auf 2000 – also 60.000 Euro gesamt.

Quelle: kreiszeitung.de

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