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Die Videobeweis-Technik streikte bereits im ersten Werder-Spiel der Saison.

Massive technische Probleme

Videobeweis funktioniert im Werder-Spiel nicht

Bremen - Bereits am ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison ist es zu massiven technischen Problemen beim Videobeweis gekommen. Auch im Spiel von Werder Bremen bei 1899 Hoffenheim komme die Technik „derzeit nicht zum Einsatz“.

Das teilte die Deutsche Fußball-Liga noch während der ersten Hälfte des Spiels mit. Diese Probleme beim Dienstleister Hawkeye hätten in der Wirsol-Rhein-Neckar-Arena bereits zur ersten dicken Fehlentscheidung führen können.

Hätte Florian Kainz in der 29. Spielminute seine Riesenchance zum 1:0 für Werder, als er das leere Tor nicht traf, nicht vergeben, hätte der Treffer wohl gezählt. Das Tor wäre allerdings möglicherweise irregulär gewesen. Fin Bartels, der den Pass auf Kainz gespielt hatte, hatte bei seiner Ballannahme zuvor bereits in stark abseitsverdächtiger Position gestanden. Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) war das offenbar entgangen.

„An der Behebung der Probleme wird derzeit gearbeitet“, teilte die DFL mit. Auch bei den Spielen Hamburger SV gegen FC Augsburg und VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund streikte zunächst noch die Technik. Der Videobeweis kommt seit der neuen Saison in der Bundesliga zum Einsatz.

(mit sid)

Kainz' Fehlschuss und Kramarics Glückstor

Hoffenheim bestimmte anfangs das Spielgeschehen.
Die TSG 1899 Hoffenheim bestimmte anfangs das Spielgeschehen, kam oft über Nadiem Amiri. © dpa
Werder wartete ab und verteidigte ordentlich.
Werder wartete ab und verteidigte ordentlich. © nordphoto
Nach 25 Minuten wurden die Gäste aus Bremen stärker - und setzten Akzente nach vorn.
Nach 25 Minuten wurden die Gäste aus Bremen stärker - und setzten Akzente nach vorn. © nordphoto
Florian Kainz vollbrachte es dann aber in der 29. Minute, den Ball neben das leere Tor zu setzen.
Florian Kainz vollbrachte es dann aber in der 29. Minute, den Ball neben das leere Tor zu setzen. © nordphoto
Ludwig Augustinsson hat Zeit und prüft TSG-Keeper Oliver Baumann zu einer starken Parade. Zur Pause blieb es beim 0:0.
Ludwig Augustinsson hat Zeit und prüft TSG-Keeper Oliver Baumann zu einer starken Parade. Zur Pause blieb es beim 0:0. © nordphoto
Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Hoffenheimer, die aktiver nach vorne spielten.
Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Hoffenheimer, die aktiver nach vorne spielten. © nordphoto
Werder fand in der Offensive hingegen kaum statt. Von Fin Bartels war wenig bis gar nichts zu sehen. War er mal am Ball, gab er ihn schnell und leichtfertig wieder her.
Werder fand in der Offensive hingegen kaum statt. Von Fin Bartels war wenig bis gar nichts zu sehen. War er mal am Ball, gab er ihn schnell und leichtfertig wieder her. © nordphoto
Auch Sturmpartner Max Kruse - hier im Duell mit Kevin Voigt - war bis auf ein paar Aktionen in der ersten Hälfte blaß.
Auch Sturmpartner Max Kruse - hier im Duell mit Kevin Voigt - war bis auf ein paar Aktionen in der ersten Hälfte blaß. © nordphoto
Bis zur 84. Minute konnte Werder die Null halten, dann traf Andrej Kramaric für die TSG. Sein Schuss hatte Robert Bauer unhaltbar abgefälscht.
Bis zur 84. Minute konnte Werder die Null halten, dann traf Andrej Kramaric für die TSG. Sein Schuss hatte Robert Bauer unhaltbar abgefälscht. © nordphoto
Die Bremer verloren am Ende mit etwas Pech gegen offensivstarke Hoffenheimer 0:1.
Die Bremer verloren am Ende mit etwas Pech gegen offensivstarke Hoffenheimer 0:1. © imago

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