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Max Kruse verlässt zum Saisonende Werder Bremen.

Der Kapitän verlässt Werder zum Saisonende

So begründet Kruse seinen Abgang

Bremen - Die Entscheidung ist gefallen, und sie dürfte die Werder-Fans alles andere als erfreuen: Max Kruse wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Was ihn dazu bewogen hat, Bremen nach drei Jahren wieder zu verlassen, erklärte der (Noch)-Kapitän am Freitagnachmittag auf seinem Facebook-Account.

Ein Handy-Video, hochkant gefilmt: Max Kruse, sitzend am Tisch, umgedrehtes Cappy, Kapuzenpullover, im Hintergrund ein heller Vorhang - das ist das Setting, das der 31-Jährige für seinen 1:37 Minuten langen Abschiedsgruß an die Fans gewählt hat.

Kruse sieht Aufgabe in Bremen als erledigt an

„Ich habe dem Verein heute Morgen mitgeteilt, dass ich meinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde“, sagt Kruse im ernsten Tonfall. „Ich weiß, es ist schwer, aber ich bitte euch meine Entscheidung zu akzeptieren und zu respektieren. Sie ist mir definitiv nicht leicht gefallen.“ Und dennoch: Der Stürmer sieht seine Aufgabe in Bremen als erledigt an.

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„Ich habe bei meiner ersten Pressekonferenz für Werder gesagt, dass ich dem Verein helfen möchte, wieder zu alter Stärke zurückzufinden“, blickt Kurse zurück - und betont: „Diese Möglichkeit haben wir morgen.“ Gemeint ist das Heimspiel gegen RB Leipzig, in dem sich Werder die allerletzte Chance auf Europa bietet. Kruse selbst wird wegen Oberschenkelproblemen nicht spielen können. Das Werder-Trikot hat er während des Heimspiels gegen Borussia Dortmund am 4. Mai zum letzten Mal getragen.

Kruse verrät nicht, wo es hingeht

„Ich habe es immer geliebt, ins Stadion einzulaufen und die Mannschaft als Kapitän auf den Platz zu führen“, sagt der Angreifer, den Trainer Florian Kohfeldt im vergangenen Sommer zum Spielführer gemacht hatte. Sicher auch, um Kruse noch enger an den Verein zu binden, um ihn dazu zu bewegen, länger zu bleiben. Geklappt hat es nicht.

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„Für mich ist es an der Zeit, meinen Weg weiterzugehen“, erklärt Kruse, verrät allerdings noch nicht, wohin dieser Weg führt. Stattdessen hält er fest: „Ich gehe stolz und zufrieden und voller Dankbarkeit. Das Gefühl, das ihr mir in den letzen drei Jahren immer gegeben habt, war einfach überragend. Das werde ich mitnehmen. Das wird mir nie mehr jemand nehmen können.“

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