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Max Kruse, Ex-Kapitän von Werder Bremen, war mit dem Spiel von Fenerbahce Istanbul gegen den FC Bayern alles andere als zufrieden.

Nach Wechsel von Werder Bremen zu Fenerbahce

Ex-Werder-Kapitän Max Kruse kassiert Klatsche gegen den FC Bayern und ist frustriert

München - Das ging fix: Nur gut zwei Monate nachdem er Werder Bremen verlassen hat, ist Max Kruse mit seinem neuen Club Fenerbahce Istanbul nach Deutschland zurückgekehrt - und hat sich gegen den Rekordmeister FC Bayern eine herbe Testspiel-Klatsche abgeholt.

Im Halbfinale des Audi-Cups kam Fenerbahce Istanbul in der Allianz Arena mit 1:6 (0:5) unter die Räder. Max Kruse erzielte nach einem herrlichen Solo in der 64. Minute zwar den Ehrentreffer seines Teams zum 1:6, war nach dem Spiel aber trotzdem bedient. „Dass du solche Fehler nicht machen darfst gegen Bayern, ist ganz klar. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen haben“, sagte der 31-jährige Ex-Kapitän von Werder Bremen, dessen neue Mannschaft nicht nur sportlich ein ziemlich schlechtes Bild abgegeben hatte.

Max Kruses neuer Teamkollege wird ausgepfiffen und sorgt für Eklat

In der zweiten Halbzeit hatte Fenerbahce-Kapitän Nabil Dirar zudem für einen Eklat gesorgt. Nachdem ihn die eigenen Fans wiederholt ausgepfiffen hatten, schob der 33-jährige Marokkaner den Ball auf Höhe der Ersatzbank lustlos über die Seitenlinie und wollte das Spielfeld verlassen. Nur mit einiger Mühe gelang es Fenerbahce-Trainer Ersun Yanal, einigen Teamkollegen und auch Bayern-Profi Thomas Müller, Dirar vom Weiterspielen zu überzeugen. (dco)

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Am Rande des Trainingslagers in Grassau haben wir einen jungen Werder-Profi zum Gespräch getroffen. Johannes Eggestein sagt im Interview: „Jeder Fußball hat so seine Macke“

Zur letzten Meldung vom 27. Juli 2019:

Max Kruse: „Ich hatte Angebote von vielen Vereinen, Liverpool war einer davon“

Max Kruse und Werder Bremen – das war einmal. Der ehemalige Kapitän der Grün-Weißen ist zu Fenerbahce Istanbul in die Türkei gewechselt. Aus Mangel an Alternativen? Kruse bekräftigte in einem TV-Interview mit „beIN Sports“, sich ganz bewusst gegen andere Angebote und für einen Transfer zu Fener entschieden zu haben.

„Ich hatte Angebote von vielen Vereinen, Liverpool war einer davon“, sagte Max Kruse. Demnach habe Liverpool-Coach Jürgen Klopp persönlich mit dem ehemaligen Kapitän von Werder Bremen gesprochen, um ihn nach England zu lotsen. 

Werder Bremen: Ex-Kapitän Max Kruse will mehr als nur Ersatz sein

Max Kruse lehnte bekanntlich ab – auch, weil er beim FC Liverpool nur Backup gewesen wäre: „Der Grund, warum ich Fenerbahçe gewählt habe, ist nicht nur, dass ich die Chance bekommen werde, mehr zu spielen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich hier erfolgreich sein werde. Ich glaube, ich werde hier glücklicher sein, also habe ich mich für Fenerbahçe entschieden und ich bin sehr zufrieden damit.“

Ernst wird es für Max Kruse dann Mitte August, wenn Fenerbahce Istanbul mit einem Heimspiel gegen Gazisehir Gaziantep in die neue Saison startet. Dort trifft Kruse dann übrigens auf einen Werder-Helden von 2016: Papy Djilobodji ist zum Süper-Lig Aufsteiger Gazisehir gewechselt. (tst)

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Derweil basteln die Grün-Weißen weiter an den Transfers für die neue Saison. Gesucht wird beiWerder Bremen ein Abwehrspieler, Benjamin Henrichs ist nach Infos der DeichStube weiterhin Top-Kandidat. Vorher wartet aber noch ein sportlicher Brocken auf die Grün-Weißen, das Testspiel von Werder Bremen gegen SD Eibar gibt's hier im Liveticker. Achtung, Werder Bremen! Lazio Rom jagt Mittelfeld-Star Davy Klaassen als Nachfolger von Sergej Milinkovic-Savic, der vor einem Wechsel zu Manchester United steht.

Zur letzten Meldung vom 8. Juli 2019:

Max Kruse rechtfertigt Transfer von Werder Bremen nach Istanbul: Ging nicht nur ums Geld

Die Reaktionen fingen bei Stirnrunzeln an und reichten bis Spott und Häme. Viele Fans von Werder Bremen konnten den Wechsel von Max Kruse zu Fenerbahce Istanbul nicht so wirklich nachvollziehen und warfen dem Ex-Kapitän vor, sich verzockt zu haben.

Schließlich hatte der türkische Traditionsclub genauso wie Werder Bremen die Qualifikation für den Europapokal verpasst. Kruse stören die Fan-Reaktionen allerdings kaum: „Was viele Leute denken, ist mir relativ egal“, sagte der Stürmer dem „kicker“ und verteidigte seinen Wechsel im Interview.

„Ich hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, mich für ein Team zu entscheiden, das kommende Saison europäisch spielt. Für mich muss aber mehr stimmen als nur die Gegenwart“, erklärte Kruse. Von Europa-League-Anwärter Eintracht Frankfurt (muss noch durch die Qualifikation) etwa war das Interesse bekannt. Kruse ist sich allerdings „sicher, mit Fenerbahce noch einige internationale Spiele bestreiten zu dürfen in den nächsten Jahren“. Für drei Spielzeiten hat er in Istanbul unterschrieben.

Ex-Werder-Kapitän Max Kruse: „Wenn es nur ums Geld gegangen wäre, wäre ich jetzt in China“

Kruse konterte auch den Vorwurf, dass Geld für ihn die entscheidende Rolle beim Wechsel gespielt habe. „Wirtschaftliche Dinge spielen bei jedem Menschen eine Rolle“, sagte der Ex-Werder-Kapitän. „Aber wenn es nur darum gegangen wäre, dann wäre ich jetzt im Reich der Mitte.“ Offensichtlich hatte Kruse also auch ein Angebot aus China auf dem Tisch.

In die Türkei zu gehen, sei „keine Entscheidung gegen Werder, sondern eine Entscheidung für mich selbst“ gewesen, erklärte Kruse: „Ich möchte einfach meinen Horizont erweitern und versuchen, mich in einem anderen Land zu beweisen - wie ich es in den letzten 13 Jahren in Deutschland geschafft habe.“

(han)

Max Kruse wechselt ablösefrei von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul.

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Unterdessen droht ein Wechsel zu platzen: War es das mit Werder Bremen und Benjamin Henrichs?

Zur letzten Meldung vom 28. Juni 2019:

Transfer fix! So erklärt Max Kruse seinen Wechsel von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul

Es ist offiziell: Max Kruse wechselt von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul. Das hat der türkische Verein am Freitag bekanntgegeben. Kruse unterschreibt einen Dreijahresvertrag. „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung bei einem Traditionsclub mit gewaltiger Fanbasis“, sagt Kruse in einer Pressemitteilung seiner Agentur „EMG mundial“. Für die Türkei habe Kruse auch Angebote aus der Bundesliga ausgeschlagen.

„Es waren sehr spannende Optionen dabei, aber am Ende wollte ich unbedingt einmal im Ausland Erfahrungen sammeln und mithelfen, einen großen Verein zurück ins internationale Geschäft zu führen. Damit ist für mich nach gut einem Jahrzehnt Fußball-Bundesliga eine vollkommen neue Erfahrung verbunden.“ Außerdem habe es sehr viel Zuspruch der Fenerbahce-Fans gegeben. „Auf diese Unterstützung freue ich mich besonders.“

Max Kruses neuer Club Fenerbahce Istanbul hat Europa verpasst

Für den 31-Jährigen dürfte es der letzte wirklich große Vertrag der Karriere werden. Kruse soll 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf die türkische Zeitung „Hürriyet“. Als Handgeld gibt es 1,5 Millionen Euro obendrauf. Und der Club zahlt ihm noch die Miete für eine dreistöckige Villa in Istanbul, heißt es.

Finanziell lohnt sich der Wechsel in die Türkei durchaus, sportlich dafür erstmal weniger. Fenerbahce hat nach einer schwachen Saison den Europapokal verpasst. Die Qualifikation für das internationale Geschäft hatte Kruse ursprünglich als Voraussetzung für seinen neuen Club formuliert. In der kommenden Saison will Fenerbahce allerdings wieder um den Meistertitel mitspielen.

Warum der Kruse-Wechsel zu Fenerbahce für Werder Bremen gut ist, steht im Kommentar von DeichStube-Reporter Björn Knips. Und was sagt sein Ex-Club? Hier gibt es Stimmen und Reaktionen von Werder Bremen zum Wechsel von Max Kruse zu Fenerbahce Istanbul. Eine weitere Meinung kommt von Fabian Ernst: Der Ex-Werder-Bremen Profi schwärmt von der Türkei, warnt aber auch Max Kruse nach dessen Wechsel. Welche Transfer-Strategie Werder Bremen grundsätzlich verfolgt, hat Baumann derweil auch verraten.

(han)

Zur letzten Meldung vom 26. Juni 2019:

Max Kruse? Keine Chance! Eintracht Frankfurt hakt Transfer ab

Frankfurt - In der Türkei wird quasi stündlich die Vollzugsmeldung erwartet: Max Kruse von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul – die Medien am Bosporus vermelden, dass es so kommen wird. Ein weiteres Indiz dafür liefert nun Fredi Bobic.

Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt hat im Podcast „Der Sechzehner“ das Interesse an Kruse (31) bestätigt, allerdings sagte er auch, dass das Unterfangen, den Ex-Kapitän von Werder Bremen zu verpflichten, gescheitert sei. „Wir haben uns sehr, sehr intensiv mit ihm beschäftigt. Aber ich sehe aktuell nicht die reelle Chance, dass wir ihn bekommen“, erklärte Bobic. 

Die Konkurrenz sei zu groß, so Bobic : „Max ist sehr beliebt und sehr gefragt auf dem Markt.“ Er habe sicherlich Angebote, die „wirtschaftlich und sportlich“ für ihn sehr interessant seien. Da konnte die Eintracht nicht mithalten. Bobic: „Ich finde es auch nicht so schlimm. Es ist, wie es ist.“

Eintracht Frankfurt winkt bei Max Kruse ab. Wechsel zu Fenerbahce Istanbul steht wohl bevor.

Zur letzten Meldung vom 24. Juni 2019

Max Kruse: Transfer zu Fenerbahce Istanbul schon perfekt?

In der Türkei war es ein bisschen ruhig um Max Kruse geworden. Doch nun verkündet die Tageszeitung „Sabah Spor“, dass der Transfer des 31-Jährigen vom SV Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul unmittelbar vor dem Abschluss stehe.

In der kommenden Woche soll Max Kruse einen Dreijahres-Vertrag unterzeichnen – mit einem Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro netto. Bei Werder Bremen hatte der Ex-Nationalspieler geschätzte 3,5 Millionen Euro brutto bekommen. Für eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags hatte er angeblich sechs Millionen Euro gefordert. Deshalb verkündeten Werder und Kruse vor dem letzten Saisonspiel das Ende der Zusammenarbeit. 

Kruse hoffte bislang auf einen Wechsel zu einem europäischen Topclub wie den FC Liverpool oder Tottenham Hotspur, aber das ließ sich nicht realisieren. In Deutschland soll Eintracht Frankfurt stark interessiert gewesen sein, winkte aber ob der hohen Gehaltsforderungen ab. Nun wird es offenbar Fenerbahce Istanbul, wo Kruse nicht wie eigentlich gewünscht im Europapokal spielen kann. Die Türken haben die Qualifikation verpasst, wollen sie aber in der neuen Saison dann mit Kruse schaffen.

Genau wie Max Kruse, wird sich auch Robert Bauer einen neuen Club suchen müssen. Bauer fehlt beim Trainingsauftakt des SV Werder Bremen und erhält keine Chance bei den Grün-Weißen. Wolfgang Rolff, der ehemalige Co-Trainer des SVW, wünscht sich unterdessen, dass Werder Bremen sich nach einem neuen Diego als Kruse-Nachfolger umsehen sollte. Außerdem steht nun fest, dass Milot Rashica und Claudio Pizarro bei Werder Bremen neue Rückennummern erhalten werden. 

(kni)

Zur letzten Meldung vom 21. Juni 2019:

Werder-Sportchef Baumann glaubt an Kruse-Wechsel ins Ausland

Max Kruse ist nach seinem Abschied von Werder Bremen weiter auf der Suche nach einem neuen Club. Wohin wechselt der ehemalige Werder-Kapitän? Sportchef Frank Baumann glaubt an einen Transfer ins Ausland und hält Spekulationen, wonach Kruse ich verzockt hat, für Unsinn. 

„Dass Max sich bei der Vereinssuche verpokert hat, halte ich für Quatsch", sagte Baumann gegenüber der „Bild“, „da muss ich ihn in Schutz nehmen.“ Der Manager von Werder Bremen rechnet mit einem neuen Kruse-Club in den kommenden „vier bis sechs Wochen" und geht nicht davon aus, dass Max Kruse in der Bundesliga bleibt: „Mein Gefühl sagt mir, dass er eher ins Ausland wechseln wird."

Zuletzt wurde Max Kruse mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Kruses Gehaltsforderungen, die bei 6 Millionen Euro liegen sollen, könnten potenzielle Interessenten aber abschrecken.

Unterdessen hat der „Kicker“ einen Verteidiger vom VfB Stuttgart mit den Grün-Weißen in Verbindung gebracht. Timo Baumgartl ist nach Informationen der DeichStube aber kein Thema bei Werder Bremen, Milos Veljkovic soll bleiben.

Zur letzten Meldung vom 18. Juni 2019:

Werder Bremen: Max Kruse und (Vertrags-) Poker - kein Ass im Ärmel?

Max Kruse und (Vertrags-) Poker: momentan keine gute Kombination. Der ehemalige Kapitän von Werder Bremen sucht einen neuen Club, pokert (bislang erfolglos) um einen neuen Vertrag mit Top-Gehalt und auch beim Kartenspielen läuft es für Max Kruse gerade nicht.

Bei der „World Series of Poker“ in Las Vegas hat der passionierte Pokerspieler Max Kruse einem Bericht der „Bild“ zufolge an drei Turnieren teilgenommen. Zweimal betrug die Startgebühr 1.500 US-Dollar (1.334 Euro), einmal 10.000 US-Dollar (8897 Euro). Kruses Ausbeute: 2.263 Dollar (2.014 Euro). Heißt: 9.551 Euro Verlust. 

Im Vergleich zu Kruses Gehaltsvorstellungen, die bei 6 Millionen Euro jährlich liegen sollen, nur Peanuts. Doch auch bei der Vereinssuche zockt der ehemalige Kapitän von Werder Bremen bislang ohne Erfolg. Der FC Liverpool will ihn nicht, Fenerbahce Istanbul ist offenbar nicht reizvoll genug - Max Kruse wartet weiter auf ein lukratives Angebot. 

Womöglich von der SGE: Eintracht Frankfurt soll weiter Interesse an Max Kruse haben (die DeichStube berichtete), allerdings dürften auch in Hessen die Gehaltsforderungen Kruses zu einem Problem werden. 

Zur letzten Meldung vom 14. Juni 2019:

Werder Bremen: Max Kruse bekam einen Korb von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp

„Max Kruse zum FC Liverpool“: Es wäre ein echter Transfer-Kracher gewesen, doch die Schlagzeile wird es in diesem Sommer nicht geben. Wie die Zeitung „Liverpool Echo“ berichtet, hat sich der Champions-League-Sieger nun endgültig gegen eine Verpflichtung vom Ex-Werder-Bremen-Kapitän entschieden.

Vor drei Wochen hatten der SV Werder und Kruse verkündet, künftig getrennte Wege zu gehen und den am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Der 31-Jährige Kruse, der zuletzt in einer „11 Freunde“-Wahl zum „Typ der Saison“ gewählt wurde, kann ablösefrei wechseln, hat aber noch keinen neuen Club gefunden. Eine Rückkehr zu Werder hatte Sportchef Frank Baumann erst vor wenigen Tagen ausgeschlossen. Bislang soll nur Fenerbahce Istanbul bereit sein, das von Kruse geforderte Jahresgehalt von sechs Millionen Euro bezahlen zu wollen. Der türkische Traditionsclub hat sich aber nicht für das internationale Geschäft qualifiziert, Auftritte in Europa sind Kruse aber ganz wichtig.

Werder Bremen: Liverpool-Trainer Klopp beendet Thema um Max Kruse 

Mit dem FC Liverpool wäre das möglich gewesen. Kruse war als Back-up für Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mane im Gespräch gewesen. Doch nun soll Klopp das Thema Kruse beendet haben, um den erst 19-jährigen Rhian Brewster in seiner Entwicklung nicht zu blockieren. Außerdem habe sich Divock Origi mit seinen starken Auftritten speziell in der Champions League für mehr Spielzeit empfohlen, heißt es in dem Bericht im „Liverpool Echo“. Der Vertrag des 24-jährigen Belgiers (bis 2020) soll vorzeitig verlängert werden.

Und Max Kruse? Der macht Urlaub mit seinem Sohn – und ist weiter auf Clubsuche.

+++Kruse-Update vom 6. Juni 2019+++

Bei Max Kruse, der Werder Bremen in diesem Sommer verlassen hat, lässt Fenerbahce Istanbul offenbar nicht locker und auch in den Transfer-Planungen von Eintracht Frankfurt dürfte Kruse eine Rolle spielen. Eine zweite Chance bei Werder Bremen wird es indes nicht geben, eine Rückkehr hat Sportchef Frank Baumann ausgeschlossen.

Noch nicht einmal drei Wochen ist es her, dass Werder Bremen die Verhandlungen mit seinem Kapitän Max Kruse für gescheitert erklärt hat. Kein neuer Vertrag für den Top-Star – dass es dabei auch bleibt, hat Sportchef Frank Baumann nun gegenüber der „Bild“-Zeitung bekräftigt. Eine Wiederaufnahme der Gespräche, um doch noch zueinanderzufinden, wird es nicht geben. „Die Entscheidung ist gefallen. Das würde ich ausschließen“, erklärt Baumann. 

Was auch sonst soll er sagen? Nach nur drei Wochen, in denen Max Kruse noch keinen neuen Verein und Werder Bremen keine neuen Millionen gefunden hat, bleibt die Lage ja, wie sie es war. Kruse will viel Geld (als Forderung steht angeblich ein Jahresgehalt  von sechs Millionen Euro im Raum), Kruse will international spielen. Vielleicht will Kruse auch einfach nur etwas Neues erleben. All das kann Werder nicht bieten. Die Fans fragen sich allerdings, welcher Club dem 31-Jährigen alle Wünsche erfüllen kann und will. Und sie fragen es sich mit wachsender Ungeduld. Aber auch hier gilt: Max Kruse, dessen Marktwert bei Werder Bremen in der Rückrunde gestiegen ist, ist erst seit drei Wochen wirklich auf dem Markt. Ihm bleiben bis Transferschluss noch mehr als zwölf Wochen, um fündig zu werden. 

Ohne Vertrag bei Werder Bremen: Max Kruse kann auch nach Transferfrist noch wechseln

Warum also die Aufregung? Ein Mann mit der fußballerischen Qualität eines Max Kruse wird einen Club finden, der ihm mehr Geld bieten kann als Werder Bremen. Der ihm ein neues Umfeld bietet. Der ihm vielleicht auch das internationale Geschäft bietet. Sollte all das bis Anfang August, vier Wochen vor Transferschluss, noch nicht der Fall sein und sich Werder auch noch kein funktionierendes Ohne-Kruse-Konzept gebastelt haben, dann kann man ja noch mal bei Frank Baumann nachfragen. Max Kruse selbst ist als vertragsloser Spieler nicht mal an die Transferfrist gebunden. Er kann auch im September noch einen Vertrag unterschreiben.

Unterdessen hat der geringe Marktwert von Jiri Pavlenka bei vielen Werder-Fans für Diskussionen gesorgt. Wir haben mit einem Transfermarkt-Experten darüber gesprochen.

+++Kruse-Update vom 4. Juni 2019+++

Jetzt ist klar: Eintracht Frankfurt braucht neue Offensivpower! Und die könnte Max Kruse heißen. Die Hessen haben am Dienstag den Wechsel von Torjäger Luka Jovic (27 Saisontore in Bundesliga und Europa League) zu Real Madrid perfekt gemacht. Die Ablösesumme für den 21 Jahre alten Serben soll 60 bis 70 Millionen Euro betragen. Heißt: Max Kruse, der nach Informationen derDeichStube schon seit seiner Absage an Werder Bremen ein Thema bei der Eintracht ist, könnte jetzt locker bezahlt werden. Der 31-Jährige kostet zwar keine Ablöse, hat aber Gehaltsvorstellungen, die in der Bundesliga nur wenige Clubs stemmen können. Frankfurt gehört nun dazu. Kruse soll ein Jahressalär von sechs Millionen Euro fordern.

In der Bundesliga gilt die Eintracht mittlerweile als der letzte verbliebene Interessent. Hartnäckig halten sich auch Meldungen, wonach Kruse mit Fenerbahce Istanbul in Verhandlungen stehen soll.

Original-Meldung zu den Max Kruse-Gerüchten vom 29. Mai 2019

Türkische Medien berichten, dass Fenerbahce Istanbul Max Kruse(31) ein Vertragsangebot über zwei Jahre mit der Option auf eine weitere Spielzeit vorgelegt habe. Dafür habe sich Sportdirektor Damine Comolli extra mit Kruse getroffen. Ist Fenerbahce Istanbul bereit, die Gehaltsforderungen von Kruse, die bei 6 Millionen Euro liegen sollen, zu erfüllen? 

Der Werder-Kapitän der vergangenen Saison ist ablösefrei zu haben. Sein Vertrag bei in Bremen läuft aus. Nachdem Werder Bremen auf eine Entscheidung gedrängt hatte, gab Kruse vor knapp zwei Wochen seinen Abschied bekannt. Er hatte stets betont, sein Glück gerne noch mal im Ausland bei einem Topclub versuchen zu wollen.

Schon gelesen? Kruse-Ersatz gesucht: Darum ist ein Mega-Transfer für Werder Bremen nicht möglich

Werder Bremen: Viele Gerüchte um Max Kruse

Fenerbahce hat zwar einen klangvollen Namen, aber eine schwache Saison hinter sich. Das internationale Geschäft wurde nach einer katastrophalen Hinrunde und trotz eines starken Saison-Endspurts knapp verpasst. Nun will der Club wieder angreifen – offenbar mit Kruse. Schon vor Wochen war über das Interesse an dem Ex-Nationalspieler in der Türkei berichtet worden.

Die Gerüchte um Max Kruse kommen derzeit aus ganz vielen Richtungen. Vor einer Weile wurden AS Rom, Inter Mailand, Tottenham Hotspur und der FC Liverpool mit Kruse in Verbindung gebracht. Zuletzt galt auch Bayer Leverkusen als interessiert. Schalke 04 ist derweil raus aus der Verlosung. S04-Sportvorstand Jochen Schneider bezeichnete die Verpflichtung als „nicht realisierbar“, auch für Eintracht Frankfurt sind Kruses Gehaltsvorstellungen offenbar zu hoch.

Und was tut sich bei den Zugängen der Bremer? Werder hat ein Auge auf Marko Grujic vom FC Liverpool geworfen. Der Mittelfeldspieler soll offenbar ausgeliehen werden. 

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass der Chefscout von Werder Bremen, Tim Steidten, nach Leverkusen wechselt.

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