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Max Kruse gab im Spiel gegen den 1. FC Köln sein Comeback für Werder Bremen.

Stürmer gibt Comeback gegen Köln

Kruse: „Die Offensive kommt zu kurz“

Köln - Mitte September hat er sich das Schlüsselbein gebrochen, fünf Wochen später stand Max Kruse am Sonntag während Werders Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (0:0) schon wieder auf dem Platz.

Und er fand nach seinem Kurz-Einsatz deutliche Worte für den Auftritt seiner Mannschaft. „Köln hatte über 90 Minuten die besseren Torchancen“, sagte Kruse bei Eurosport, ehe er den Grund für diese Tatsache direkt hinterher lieferte: „Wir haben Stabilität in der Defensive gefordert, doch dabei ist die Offensive zu kurz gekommen.“ Werder sei in diesem Bereich „noch lange nicht da“, wo die Mannschaft hinwolle.

Immerhin: Bei Kruse selbst läuft es schon wieder ziemlich gut. Der 29-Jährige wurde in Köln in der 82. Minute eingewechselt. „Bei 100 Prozent Fitness bin ich noch nicht, aber die bekommt man auch erst auf dem Platz“, sagte er. Er habe in den vergangenen Wochen viel für sein Blitz-Comeback gearbeitet. Kruse richtete den Blick in Köln bereits auf das Pokalspiel am Mittwoch gegen Hoffenheim und vor allem auf das nächste Bundesliga-Spiel gegen Augsburg: „Wir werden weiter hart arbeiten und wollen dann endlich die ersten drei Punkte holen.“

Ein Kommentar: Ein ganz gefährliches Spiel

Fotostrecke: Werder verpasst Sieg im Kellerduell

Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Platz 17 und 18 - für die beiden Trainer ging es um Alles. Sowohl Peter Stöger als auch Alexander Nouri konnten noch keinen Sieg feiern.  © dpa
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Bei Werder stellte Nouri zum Köln-Spiel taktisch um, der überraschend zurückgekehrte Max Kruse blieb allerdings zunächst auf der Bank. © Gumz
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Ex-Werderaner Claudio Pizarro machte sich zwar warm, mit dem Wiedersehen wurde es dann aber doch nichts: Der Oberschenkel streikte.  © Gumz
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Ludwig Augustinsson hatte den ersten Abschluss der Partie (9.), sein Distanzschuss ging aber weit daneben. © Gumz
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
In der 31. Spielminute kam Ishak Belfoldil nach einem Freistoß zum Kopfball, aber auch der ging nicht aufs Tor. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Der 1. FC Köln hatte mehr Chancen in der ersten Hälfte, hier musste Lamine Sané gegen Leonardo Bittencourt klären. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
In der 45. Minute kommt Belfodil erneut mit dem Kopf an den Ball. Auch dieser Versuch geht neben das Tor.  © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Werder konnte sich auf den Kopf stellen: In der ersten Hälfte gelang kein Treffer. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Die zweite Halbzeit begann mit einem Freistoß der Kölner. Pavlenka wehrte ab und traf Dominique Heintz unglücklich am Kopf (47.). Der blieb kurz liegen, konnte dann aber weiterspielen. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Izet Hajrovic ersetzte nach der Pause Fin Bartels. Sein Schuss in der 53. Minute traf jedoch nicht das Ziel. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Es wurde das umkämpfte Kellerduell, hier Thomas Delaney im Zweikampf mit Salih Özcan. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
In der 82. Spielminute war es dann soweit: Max Kruse kam für Florian Kainz, konnte beim ersten Einsatz seit seinem Schlüsselbeinbruch aber keine Akzente setzen. © nordphoto
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Delaneys Kopfball in der Nachspielzeit hätte die Entscheidung bringen können, doch Konstantin Rausch kratzte ihn von der Kölner Torlinie.  © Gumz
Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Wurde vor allem von Pizarro-Ersatz Sehrou Guirassy geprüft: Jiri Pavlenka hielt das 0:0 mehrfach fest. © nordphoto

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