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Max Kruse ganz konzentriert bei der World Series of Poker in Las Vegas. 

Besonderer Urlaub nach dem Pokerturnier

Kruse kassiert und denkt an den Kleinen

Las Vegas - Max Kruse ist schon eine richtig coole Socke. Nur wenige Minuten, bevor es für den Werder-Star am Pokertisch von Las Vegas um richtig viel Geld ging, meldete er sich via Facebook live aus der Zockermetropole.

Zum erhofften Sieg gegen die besten Poker-Profis aus der ganzen Welt reichte es zwar nicht, aber immerhin kassierte der 29-Jährige rund 25.000 Euro. Traurig wird er nicht sein, denn nächste Woche steht in der Heimat noch ein ganz besonderer Urlaub an.

„Am Mittwoch kommt mein Kleiner nach Deutschland geflogen, mit dem werde ich die letzten zehn Tage meines Urlaubs verbringen. Da wird uns schon etwas Schönes einfallen“, berichtete Kruse und grinste zufrieden. Der Sohnemann lebt in den USA.

Auch Kruse ist gerne in Übersee – und zwar zum Pokern. Wieder einmal nutzte er die Sommerpause, um an der „World Series of Poker“ teilzunehmen. Und wieder einmal mit Erfolg. 

Max Kruse unter den besten Sechs

Schon vor einigen Tagen hatte er bei einem der zahlreichen Turniere mit einem 29. Rang rund 2.300 Euro gewonnen. Nun lief es beim „1.500 Limit 2-7 Lowball Triple Draw“ noch viel besser. Kruse schaffte es an den „Final Table“ der besten sechs Spieler. Über 300 andere Zocker hatten das Nachsehen. „Es geht darum, die schlechteste Hand zu haben. Die kleinsten Karten gewinnen“, erklärte Kruse in seinem Live-Video die etwas ungewöhnlichen Regeln.

Der Fußballer war als Spieler mit den zweitmeisten Chips an den Start gegangen, setzte sich zwischenzeitlich sogar an die Spitze, schied dann aber knapp in einem Duell mit Brendan Taylor (USA) aus. Das bedeutete Rang vier. Den Sieg und die über 100.000 Euro Prämie sicherte sich der US-Amerikaner Brian Brubaker, im Finale gegen Taylor.

Saisonvorbereitung läuft 

Kruse war in Las Vegas von „meinen Jungs“, drei Freunden aus Deutschland, unterstützt worden. Aber es wurde nicht nur gepokert, wie der Werder-Profi betonte: „Meine Sporteinheit habe ich natürlich heute Morgen schon gemacht. Natürlich bereite ich mich optimal auf die Saison vor und halte meinen Plan akribisch ein.“ 

Dabei blickte der Angreifer auch schon voraus: „Ich werde pünktlich am 31. wieder auf dem Platz stehen.“ Die Werder-Fans, die so sehr um Kruses Zukunft in Bremen bangen, wird es freuen. Allerdings: Der 31. wäre erstens zu spät und zweitens auch gar nicht möglich. Denn Werders individuelle Leistungsdiagnostik startet schon am 29. und 30. Juni – und den 31. Juni gibt es gar nicht. Aber so kurz vor einem derart besonderen Event kann auch mal bei einer coolen Socke wie Kruse etwas nicht ganz glatt laufen. 

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