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Maximilian Eggestein will in Zukunft noch mehr Verantwortung bei Werder Bremen übernehmen.

Profi hat die Entwicklung des Clubs im Blick

Eggestein: „Jetzt wollen wir unsere Saison krönen“

Bremen – Maximilian Eggestein bekommt ihn ziemlich gut hin, diesen schwierigen Spagat zwischen Gegenwart und Zukunft. Das hat er am Mittwoch in einer Medienrunde eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Einerseits sprach der Mittelfeldspieler über Werders letzte Chance auf Europa – wie hätte es so kurz vor dem großen Saisonfinale gegen RB Leipzig auch anders sein sollen? Andererseits richtete der 22-Jährige den Blick aber auch schon auf das kommende Jahr – und unterstrich, von wem er in der Saison 2019/2020 besonders viel erwartet: von sich selbst. Denn Eggestein will mehr. Mehr Verantwortung, mehr Leistung, mehr Erfolg.

„Als junger Spieler musste ich meinen Platz in der Mannschaft erst mal finden“, blickte Eggestein kurz zurück, ehe er skizzierte, wie nun der nächste Schritt in seiner Entwicklung aussehen soll: „Jetzt geht es für mich auch um die Gesamtentwicklung der Mannschaft und des Vereins. Ich will mehr Verantwortung übernehmen.“ Während des 1:0-Erfolgs gegen Hoffenheim hatte Eggestein das bereits getan, als er die Rolle des Anführers problemlos übernommen und das Fehlen von Max Kruse und Davy Klaassen beinahe vergessen gemacht hatte. „Ich habe in diesem Bereich die ersten Schritte gemacht“, sagte der Profi, „damit soll es weitergehen.“ Am liebsten natürlich auf der internationalen Bühne. „Jetzt wollen wir unsere Saison krönen“, sagte Eggestein und kehrte inhaltlich aus der Zukunft in die Gegenwart zurück.

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Eggestein über Leipzig: „Da wird sich keiner schonen“

Werder muss gegen Leipzig gewinnen, dazu auf Schützenhilfe aus Mainz und Augsburg hoffen. So weit die bekannt schwierige Ausgangslage, um Platz sieben noch erreichen zu können. „Ich denke, dass die anderen beiden Spiele unser größtes Problem sind, denn ihren Ausgang können wir nicht beeinflussen“, sagte Eggestein, der aber nicht befürchtet, dass Mainz (zu Hause gegen Hoffenheim) und Augsburg (in Wolfsburg) am letzten Spieltag abschenken werden, weil es für beide Teams sportlich um nichts mehr geht. „Beide werden genug Ansporn haben, das letzte Saisonspiel zu gewinnen.“

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Und Werders eigener Gegner? Schließlich ist Leipzig in der Liga schon sicher Dritter und steht eine Woche nach der Partie in Bremen im DFB-Pokalfinale, dem größten Spiel der Vereinsgeschichte. Ein Vorteil für Werder? Eggestein sieht das nicht so. „Es geht für Leipzigs Spieler ja darum, sich für einen Einsatz im Finale zu empfehlen. Da wird sich keiner schonen.“ Bei Werder ohnehin nicht. „Wir wollen unseren Job erledigen und unsere Saison krönen“, betonte Eggestein.

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