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Maximilian Eggestein bot beim Werder-Spiel gegen Hertha BSC eine ansprechende Leistung.

21-Jähriger überzeugt bei Werder

Eggestein will sich mit Vertragsverlängerung Zeit lassen

Bremen - Im Sommer hatte er Sportchef Frank Baumann vertröstet und Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung abgeblockt.

Maximilian Eggestein wollte sich erst in Ruhe die sportliche Entwicklung von Werder ansehen. „Und an der Situation hat sich nichts verändert“, sagte der 21-Jährige, dessen Kontrakt in Bremen noch bis Sommer 2020 läuft, am Mittwoch.

Beim 3:1-Heimsieg über Hertha BSC hatte Eggestein am Vorabend einmal mehr überzeugt – wie in bisher jeder Partie der laufenden Saison. Klar, dass Werder das große Talent unbedingt langfristig an sich binden möchte. „Es zeichnet sich ab, dass es sportlich in die richtige Richtung geht“, sagte Eggestein: „Aber die Saison ist noch jung. Da kann noch viel passieren.“ Das klang nicht unbedingt danach, als sollte der Mittelfeldspieler schon bald seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzen. „Wir haben sehr viel Zeit.“ Zeit, die Eggestein nutzen möchte, um seine rasante Entwicklung weiter fortzuführen.

Eggestein: „Der Blick auf die Tabelle fühlt sich gut an“

In mittlerweile 62 Bundesliga-Spielen ist er gereift – spielerisch und menschlich. Das ist auch Dietmar Hamann nicht entgangen. Der Ex-Profi und TV-Experte fordert seit Wochen Eggesteins Nominierung für die A-Nationalmannschaft. „Es freut mich zu hören, wenn ein gestandener Experte das sagt“, betonte Eggestein – und schob direkt hinterher: „Große Töne spucke ich deshalb aber nicht.“

Das will er lieber mit Werder tun – und zwar durch Leistungen auf dem Platz. „Der Blick auf die Tabelle fühlt sich gerade ziemlich gut an“, sagte er. „So viele Punkte nach fünf Spieltagen hatten wir in Bremen lange nicht mehr.“ Ist Werder also schon ein Bayern-Jäger? Eggestein blockte ab: „Ob wir dauerhaft oben mitspielen können, werden die nächsten Wochen zeigen.“ Fest steht: Werders Nummer 35 wird alles tun, um dabei mitzuhelfen.

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Werder Bremen gegen Hertha BSC.
Werder Bremen gegen Hertha BSC. © gumzmedia
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