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Milos Veljkovic lässt sich für sein wundersames 1:0 feiern.

Viel Glück beim Zaubertor

Veljkovic gesteht: „Es sollte eine Flanke werden“

Offenbach - Es war das Thema des Abends: Wollte Milos Veljkovic den Ball so ins Tor zirkeln oder war es nur Glück? Der Werder-Profi sorgte nach dem 3:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen die Würzburger Kickers selbst für die Auflösung.

Dabei präsentierte er sich als ehrliche Haut. „Ich habe schon gegenüber meinen Teamkollegen zugegeben, dass es eine Flanke werden sollte. Ich dachte auch, der Ball geht drüber. Ich war überrascht, dass er reingeht.“ Es war übrigens der erste Pflichtspieltreffer des Serbe im Trikot des SV Werder - und nicht nur das: „Das war mein erstes Profi-Tor überhaupt. Ich bin sehr stolz.“

Würzburgs Keeper Wolfgang Hesl, der beim Tor nicht gut ausgesehen hatte, war natürlich entsprechend geknickt. „Ich glaube nicht, dass der Schuss so geplant war, er wollte auf den zweiten Pfosten flanken“, sagte der Torwart. Das Geständnis von Veljkovic dürfte für Hesl nur ein schwacher Trost bleiben. Für den 21-jährigen Veljkovic war es dagegen ein perfekter Abend, denn auch als Verteidiger hatte er ein gutes Spiel gemacht.

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