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Manager-Legende Rudi Assauer wurde am Wochenende in mehreren Bundesliga-Stadien gedacht.

Nach dem Tod von Rudi Assauer

Werder doch mit Trauerflor gegen Augsburg

Bremen - Eigentlich wollten sie es nicht machen. „Nein, es wird vor und während des Spiels nichts geben“, hatte Frank Baumann am Freitag im Namen der Werder-Geschäftsführung auf die Frage geantwortet, ob Werder Bremen im Rahmen des Heimspiels gegen den FC Augsburg dem am Mittwoch verstorbenen Rudi Assauer gedenken wird.

Keine Schweigeminute – das kann man noch verstehen, weil die Fans anlässlich des 120. Geburtstags ihres Lieblingsvereins eine große Choreographie für die Momente vor Spielbeginn geplant haben. Aber gar keine Ehrerweisung für einen Mann, der zwischen 1970 und 1981 dem Club als Spieler, Manager und Trainer gedient hatte?

Trauerflor für Assauer: Werder folgt Dortmund und Schalke

Dass das nicht die richtige Lösung ist, erkannten nach einiger Empörung der Fans im Internet dann auch die aktuellen Werder-Chefs und teilten am Samstag via Twitter mit: „Die Geschäftsführung hat entschieden, dass die Mannschaft mit Trauerflor auflaufen wird.“ Damit folgen die Bremer dem Beispiel von Borussia Dortmund und Schalke 04.

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Das Team des BVB war am Samstag gegen 1899 Hoffenheim mit Trauerflor aufgelaufen, weil Assauer 1966 mit dem BVB den Europapokal der Pokalsieger gewonnen hatte. Selbstverständlich spielten auch die Schalker Profis mit Trauerflor. Bei den „Knappen“ war Assauer zur Manager-Legende aufgestiegen.

(csa)

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