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Serge Gnabry spielt wohl in der kommenden Saison doch nicht für Bayern München.

Nach Wechsel von Werder zu Bayern

Gnabry will sich verleihen lassen - Werder „kein Thema“

München - Serge Gnabry und Bayern München, diese Beziehung steht schon jetzt unter keinem wirklich guten Stern. Die Ausleihe des Ex-Werder-Profis wird immer wahrscheinlicher - obwohl er noch gar nicht in München angefangen hat.

„Ich kann bestätigen, dass der Spieler und der Berater damit liebäugeln, sich ein Jahr ausleihen zu lassen und dann zum FC Bayern zurückzukehren“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Montag.

Für eine Rückholaktion interessiert sich bei Werder Bremen allerdings keiner. „Serge hat uns gesagt, dass er international spielen möchte“, erinnert sich Werder-Sportchef Frank Baumann an den Abgang des 21-Jährigen. „Er ist kein Thema für uns.“ Als Ziele für Gnabry werden Champions-League-Anwärter 1899 Hoffenheim und Europa-League-Teilnehmer Hertha BSC gehandelt.

Gnabry steigt erst Ende Juli ins Training ein

Das Rummenigge-Statement über eine mögliche Leihe ist die nächste Nachricht, die wohl eher dagegen spricht, dass der Ex-Bremer sofort beim Rekordmeister einschlägt: Erst hatte Gnabry keine Rückennummer bei den Bayern bekommen, dann sprach Trainer Carlo Ancelotti wenig inspiriert über den Neuzugang, jetzt scheint der bald 22-Jährige vor zu großer Konkurrenz zu flüchten.

Ob die Münchner Gnabrys Wunsch nach einer Ausleihe entsprechen, sei noch offen. „Wir bewerten jetzt die Situation in aller Ruhe, auch was wir noch auf dem Transfermarkt machen“, sagte Rummenigge. Noch ist etwa Gnabrys Konkurrent Douglas Costa nicht verkauft. Gnabry soll erst Ende Juli ins Training an der Säbener Straße einsteigen.

(mit dpa)

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