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Klaus Filbry sagt: Werders Nachwuchsleistungszentrum bleibt, wo es ist.

Geschäftsführer pro Pauliner Marsch

Standort Nachwuchsleistungszentrum: Filbry legt sich fest

Zell am Ziller/Bremen - Es ist DAS Zukunftsthema beim SV Werder Bremen: Wo wird der Fußball-Bundesligist künftig seine Talente ausbilden?

Weiter auf dem Gelände vor dem Weserstadion, der Pauliner Marsch? Oder auf einem anderen Gelände inner- oder außerhalb der Stadtgrenzen? Werder-Boss Klaus Filbry legt sich fest, sagt, dass das Nachwuchsleistungszentrum bleiben soll, wo es ist: „Es ist nicht unser Ziel, den Standort Pauliner Marsch zu verlassen.“

Allerdings genügen die infrastrukturellen Gegebenheiten rund um das Stadion Platz elf nicht mehr den modernsten Anforderungen. Zu wenig Räume, zu wenig Möglichkeiten. Werder muss erweitern, in der Pauliner Marsch ist das wegen unterschiedlichster Auflagen aber nicht ohne Weiteres möglich.

Geschäftsführer spricht sich gegen Neubau aus

Filbry weicht mittlerweile von der ganz großen Lösung mit Neubauten ab. „Ich glaube, dass man in den bestehenden Gebäuden viele Modernisierungsmaßnahmen durchführen kann. Ich glaube nicht, dass man Neubauten in der Pauliner Marsch brauchen würde“, sagt der Vorsitzende der Werder-Geschäftsführung. Allerdings müsste er schon zaubern können, wenn er ohne Baumaßnahmen mehr Platz für Training, Pflege, Besprechung schaffen will.

Also kommen nur Erweiterungen und/oder Aufstockungen der Gebäude infrage. Ganz ohne wird es sicher nicht gehen. Aber auch das geht nicht mal eben so. Filbry, eben noch offensiv, wird nun doch defensiv. „Das ist alles zu früh, das ist alles spekulativ“, weicht er aus. Erstmal möchte er sich mit den Anwohnern, die bei Veränderungen in der Pauliner Marsch stets mit ins Boot geholt werden müssen, „abstimmen und besprechen. Das ist eine Frage des Anstands.“

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