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Wegen vier Millionen Euro „sollte man jetzt nicht glauben, dass wir im Geld schwimmen“, sagt Werder-Sportchef Frank Baumann.

Nach 2:1-Sieg in Mainz

Jackpot geknackt: Was macht Werder mit den vier Millionen?

Mainz - Eigentlich war das Match in Mainz nur noch eine Ehrenrunde. Beide Mannschaften gerettet, beide sorgenfrei – die Partie zwischen Werder und den 05ern war die einzige des 34. Bundesliga-Spieltags, in der es um keine sportliche Entscheidung mehr ging.

Für Werder stand dennoch etwas auf dem Spiel – eine ganze Menge Geld nämlich. Und die Bremer haben den Jackpot geknackt. In der Bundesliga-Tabelle gelang noch der Sprung auf Platz elf, im TV-Geld-Ranking zogen die Bremer durch den Sieg an Augsburg und Frankfurt vorbei, die beide ihre Spiele verloren. Das macht in der Summe vier Millionen Euro mehr in der Werder-Kasse. „Ich glaube, dass das für unsere Chefs ganz gut ist“, sagte Maximilian Eggestein feixend.

Tatsächlich wirkte Klaus Filbry, der Geschäftsführer Finanzen im Club, nach dem 2:1 ziemlich glücklich. Der 51-Jährige bedankte sich sogar bei der Mannschaft für den finalen und so lukrativen Kraftakt. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Das zeigt, wie gut und intensiv sie gearbeitet hat“, sagte Filbry. Nachfragen, wie die auf den letzten Drücker eingefahrenen Millionen eingesetzt werden, wich der Werder-Boss in Mainz jedoch aus. „Wir werden uns in Ruhe überlegen, was wir mit dem Geld machen. Es gibt uns eine höhere Planungssicherheit und einen höheren Handlungsspielraum. Es gibt da genug Möglichkeiten“, meinte Filbry.

Baumann: „Wir schwimmen nicht im Geld“

Investitionen in neue Spieler ist eine dieser Möglichkeiten – das wäre dann der Zuständigkeitsbereich von Frank Baumann. Der Sportchef hat die Kasse natürlich klingeln hören, weiß aber auch, dass er nicht der alleinige Anspruchsteller auf das Geld sein wird. „Die Millionen helfen uns jetzt vielleicht, das eine oder andere umzusetzen. Da geht es aber nicht allein darum, den Kader aufzustellen, sondern auch um infrastrukturelle oder personelle Dinge“, erklärte er. Und überhaupt: Wegen vier Millionen Euro „sollte man jetzt nicht glauben, dass wir im Geld schwimmen. Aber ja, es ist natürlich eine große Summe.“

Zur Verdeutlichung der Dimension: Werder kassiert jetzt insgesamt knapp 53 Millionen Euro TV-Gelder. Ohne den Sprung am letzten Spieltag wären es demnach nur rund 49 Millionen Euro gewesen. Das Plus beträgt also mehr als acht Prozent und bewegt sich jenseits der 3,5 Millionen Euro, die der künftige Ausrüster Umbro pro Saison an die Bremer überweisen wird.

Fotostrecke: Werder gewinnt Saisonfinale bei Mainz 05

Werder Bremen gegen Mainz 05.
Werder Bremen gegen Mainz 05. © dpa
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Werder Bremen gegen Mainz 05. © gumzmedia
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