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Mainzer Jubel, Freiburger Frust: Am Montagabend tauschten die Keller-Clubs den Platz in der Tabelle.

Nach Mainz-Sieg gegen Freiburg

Nur noch ein Sieben-Punkte-Polster, aber Werder fühlt sich sicher

Mainz/Bremen - Das ist das Ergebnis, das Werder Bremen am allerwenigsten glücklich macht! Weil Mainz 05 am Montagabend das Kellerduell der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg mit 2:0 (1:0) gewann, beträgt der Bremer Vorsprung auf den Relegationsplatz vier Spieltage vor Saisonende doch nur noch sieben Punkte.

Das ist aus Sicht der Grün-Weißen zwar kein Grund, plötzlich wieder in Panik zu verfallen, das Gefühl der Sicherheit hat aber auch keine neue Nahrung bekommen. Durch den Mainzer Sieg tauschten die 05er mit den Freiburgern die Tabellenplätze – heißt: der FSV ist jetzt dank der um neun Treffer besseren Tordifferenz auf Rang 15 geklettert, Freiburg auf den Relegationsrang abgerutscht. Beide haben nun 30 Zähler und liegen nach Punkten gleichauf mit dem VfL Wolfsburg.

Vermutlich wird der Kampf gegen die Relegation deshalb zu einem Dreikampf – ohne Bremer Beteiligung!? Trainer Florian Kohfeldt hatte schon nach dem 1:1 gegen RB Leipzig eine Ahnung, dass Mainz heranrücken würde. „Klar ist, dass wir noch Punkte holen müssen“, sagte er. Nervös ist er deshalb jedoch nicht: „Mit unserem Spirit und unseren Leistungen werden wir in den kommenden Spielen noch weitere Punkte einfahren – und die Teams unter uns werden auch nicht sieben Punkte mehr holen als wir.“

Kruse sieht Werder nicht mehr im Abstiegskampf

Jedenfalls nicht alle drei, und Hannover ist mit 36 Punkten auch als Puffer dazwischen. Für Stürmer Max Kruse ist die Sache ohnehin klar: „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben werden, wenn wir weiter so konstant spielen. Dann werden wir definitiv noch Punkte holen.“

Der SC Freiburg würde das von sich auch gerne behaupten, im Augenblick scheint sich aber alles gegen die Breisgauer verschworen zu haben. In Mainz gerieten sie in Rückstand, weil Schiedsrichter Guido Winkmann noch nach schon erfolgtem Halbzeitpfiff per Videobeweis auf Handelfmeter gegen SC-Verteidiger Marc-Oliver Kempf entschied. Die Freiburger waren schon in der Kabine, mussten aber wieder raus auf den Platz, um den Elfmeter zu kassieren. Pablo De Blasis verwandelte.

Kaum mehr Hoffnung für HSV und Köln

Es war eine kuriose und niederschmetternde Situation für die Freiburger. Nicht minder niederschmetternd auch das 0:2. Ein fataler Fehlpass von Torhüter Alexander Schwolow ermöglichte De Blasis den nächsten Treffer. Der Argentinier hatte dabei Riesenglück, weil er statt des leeren Tores nur den Pfosten traf, der Ball aber soviel Drall hatte, dass er noch über die Linie kullerte.

Der Mainzer Sieg bedeutet für den Hamburger SV und den 1. FC Köln, dass die Hoffnungen auf die Relegation auf ein Minimum gesunken sind. Der HSV hat nun bei noch zwölf zu vergebenden Punkten acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz, Köln sogar neun.

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