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Das Nordderby wird wieder von vielen Einsatzkräften begleitet.

Zum Nordderby

HSV-Sicherheitskräfte unterstützen Bahn

Hamburg - Nicht nur der SV Werder macht sich Gedanken zum Thema Sicherheit vor dem Nordderby am Ostersonntag im Weserstadion: So sollen HSV-Sicherheitskräfte die bahnreisenden Hamburger begleiten.

Der Hamburger SV wird die private Eisenbahngesellschaft „metronom“ rund um das Nordderby am Sonntag (15.30 Uhr) mit 60 Kräften seines Sicherheitspartners („Power“) unterstützen. In der Vergangenheit war es in den Zügen zu Ausschreitungen gekommen.

„Gerade nach den erschreckenden Ereignissen in Dortmund ist es wichtig, sich an die Regeln zu halten: keine Gewalt gegen unsere Fahrzeuge, Mitarbeiter oder anderen Fahrgäste“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bahnunternehmens: „Damit zeigen die Fans Respekt, Größe und sorgen dafür, dass alle das Spiel in Bremen sehen können.“

Die enge Zusammenarbeit mit dem HSV sei „wegweisend“, sagte „metronom“-Sprecher Björn Pamperin: „Das Sicherheitskonzept wurde im Rahmen der stetigen Zusammenarbeit von ‚metronom‘ zusammen mit dem HSV und der Bundespolizei zum Thema ‚Fanreiseverkehr‘ erarbeitet.“

In Bremen wollen am Spieltag dann rund 750 Einsatzkräfte für einen friedlichen Ablauf beim als Hochrisikospiel eingestuften Derby sorgen. Gerade nach dem Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund vor dem geplanten Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco am Dienstag, will sich die Polizei über erhöhte Sicherheitsmaßnahmen Gedanken machen.

sid/han

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