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Werder-Trainer Alexander Nouri steht im Nordderby gegen den HSV unter Druck.

Eine Einschätzung in der Trainerfrage

Das besondere Nordderby: Es geht auch um Nouri

Bremen - Die Trainerfrage hat Sportchef Frank Baumann vor dem Nordderby eigentlich ganz eindeutig beantwortet. Demnach bleibt Alexander Nouri auch Werder-Coach, wenn es im siebten Bundesligaspiel der Saison erneut keinen Sieg gibt. Selbst bei einer Niederlage soll es mit Nouri weitergehen. Aber stimmt das wirklich?

Intern wird längst über die Zukunft von Nouri diskutiert, das gehört zum Geschäft. Alles andere wäre unprofesionell. Denn der letzte Sieg liegt Monate zurück. Ende April war das, ein 2:0 gegen Hertha BSC. Seitdem gab es sechs Niederlagen und drei Remis – wie am vergangenen Samstag gegen Freiburg (0:0).

Baumann und Bode: Rückendeckung für Nouri

„Unentschieden helfen dir nur weiter, wenn du zwischendurch auch mal gewinnst“, sagt Marco Bode. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist weit davon entfernt, die Arbeit von Nouri öffentlich in Frage zu stellen. Er gibt dem Coach genauso wie Baumann volle Rückendeckung. Doch er weist gleichzeitig darauf hin, dass irgendwann die Ergebnisse entscheidend sind.

Es geht also am Samstagabend auch um Nouri und dessen Zukunft bei Werder. Bislang konnte der 38-Jährige die fehlenden Punkte auch mit dem Hinweis auf die mangelhafte Chancenverwertung erklären. Und in der Tat, gegen Wolfsburg und Freiburg gab es genügend Gelegenheiten zum Siegtreffer.

Verliert Werder, dann wird es eine Trainerdiskussion geben

Aber es gab eben auch viele Phasen im Spiel, in denen es nicht lief. Da fehlte gerade für die Offensive ein Plan, der aufgeht. Außerdem kam das Team erst nach der Pause in Fahrt – wie schon so oft in dieser Saison.

Deshalb werden die Verantwortlichen am Samstagabend ganz genau hinschauen, ob es Nouri diesmal schafft, sein Team so ein- und aufzustellen, dass es dauerhaft funktioniert. Gelingt das nicht und Werder verliert, dann wird es eine Trainerdiskussion geben – und das nicht nur in den Medien, sondern auch im Club selbst. Ausgang offen.

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