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Raphael Wolf: 84 Minuten lang lief alles gut für den Schlussmann. Doch dann das 0:1. Wolf ging dem Ball nicht mit letzter Konsequenz entgegen, verdrehte sich zu allem Überfluss auch noch das Knie. Teilschuld auch beim 0:2, als er den Ball über die Linie schubste. Note 4,5
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Theodor Gebre Selassie (bis 88.): Ein blasses, aber nicht fehlerbesetztes Spiel des Rechtsverteidigers – mit Ausnahme der um Sekundenbruchteile zu späten Reaktion gegen Rudnevs, der beim 0:1 den berühmten Tick schneller war. Note 4
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Assani Lukimya: Auch für den Innenverteidiger änderte sich die Bewertung mit dem 0:1. Der bis dahin gute Prödl-Vertreter verschätzte sich beim Einwurf. Das darf nicht passieren. Note 4,5
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Alejandro Galvez: Eine solide Leistung des Spaniers im Abwehrzentrum. Hatte nach Garcias abgewehrtem Kopfball die Führung auf dem Fuß (80.). Note 3
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Santiago Garcia: Ein viel beschäftigter Mann. Hatte die meisten Ballkontakte aller Bremer (69), gewann die meisten Zweikämpfe (22), spielte aber auch die meisten Fehlpässe – das alles wäre aber uninteressant gewesen, wenn HSV-Keeper Drobny Garcias Kopfball nicht entschärft hätte (80.). Außerdem bitter: Der Argentinier sah seine fünfte Gelbe Karte, muss gegen Paderborn zuschauen. Note 3,5
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Felix Kroos: Abgesehen von einem gefährlichen Ballverlust gegen Holtby ohne negative Auffälligkeiten. Allerdings auch ohne herausragend positive. Note 3,5
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Clemens Fritz: In der zu einer zweiten Viererkette vor der Abwehr umgewandelten Raute agierte er im Zentrum neben Kroos und war der beste Bremer. Bis er sich kurz vor Schluss mit einem unnötigen Foul die Gelb-Rote Karte einhandelte. Auch er fehlt gegen Paderborn. Note 3,5
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Fin Bartels: Nominell der Zehner, tatsächlich aber zweiter rechter Außenverteidiger. Offensiv kam von ihm deshalb so gut wie nichts. Auch nicht, als er nach Makiadis Einwechslung nach vorne rücken durfte. Note 4
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Zlatko Junuzovic: Seine Standards waren gefährlich – von seinem Abschluss bei der besten Bremer Chance in Halbzeit eins (28.) sowie dem gezirkelten, aber drucklosen Freistoß (66.) konnte das nicht behauptet werden. Note 4

Im Sturm herrscht tote Hose

Werder-Profis in der Einzelkritik

Werder Bremen hat im 101. Nordderby eine bittere Pleite beim Hamburger SV kassiert. Im Angriff waren die Grün-Weißen zu harmlos, in der eigenen Abwehr sorgten Fehler für zwei späte Gegentore. Die Spieler in der Einzelkritik:

Quelle: kreiszeitung.de

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