Torsten Oehrl

Oehrl – erstes Tor und gleich verletzt

Bremen (kni/csa) · Der ganz große Jubel brach bei Torsten Oehrl nach dem Schlusspfiff gestern Abend nicht aus. Dabei war der 23-Jährige mit seinem ersten Profi-Tor für Werder maßgeblich am 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern beteiligt gewesen.

Doch zum einen ist Oehrl keiner, der eine Show abzieht. Zum anderen hatte er sich verletzt und deshalb noch auf dem Platz behandeln lassen.

„Ich habe einen Schlag aufs Knie bekommen. Das sieht gar nicht gut aus. Da ist eine Ader geplatzt, und das Knie ist ziemlich dick geworden“, berichtete Oehrl. Und es war ihm anzumerken, dass die Verletzung seine Freude trübte: „Es wäre schon bitter, wenn ich jetzt ausfallen würde.“

Werders Triumph in Bildern

Einen Grund so nachdenklich zu gucken hatte Klaus Allofs eigentlich nicht. Die Bremer dominierten das Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern und kamen durch einen Abwehrmann zur Führung. © Nordphoto
Petri Pasanen kam zum ungewohnten Genuss, ein eigenes Tor zu feiern. Seine Teamkollegen Tim Borowski und Naldo gratulierten dem Finnen dann auch gleich. © dpa
Borowski war es dann, der sich nur wenig später feiern lassen durfte. © Nordphoto
Für den Mittelfeldspieler war es bereits das zweite Tor binnen drei Tagen. © Nordphoto
Der wohl unglücklichste Bremer auf dem Platz war Marcelo Moreno. Der junge Bolivianer verletzte sich am Jochbein und musste zur Pause raus. © Nordphoto
Für ihn kam aber nicht Markus Rosenberg, der wieder im Kader stand, sondern Torsten Oehrl. © Nordphoto
Über Beschäftigung konnte Tobias Sippel im Lauterer Tor nicht klagen. © Nordphoto
Ob gegen Aaron Hunt,.. © dpa
Marko Marin, ... © Nordphoto
oder erneut Aaron Hunt, der Torwart verhinderte eine komplette Demontage seines Teams. © Nordphoto
Nur bei dieser Aktion sieht der junge Torwart etwas unglücklich aus. © dpa
Kurz vor Ende war er dann aber erneut geschlagen. Beim Kopfball des eingewchselten Torten Oehrl... © Nordphoto
war auch Sippel machtlos. © Nordphoto
Der junge Stürmer erzielte den 3:0-Endstand und © Nordphoto
wurde auch gleich von seinen Teamkollegen gefeiert. © Nordphoto

Denn mit dem Kopfball-Tor hat er sich endlich in den Blickpunkt gespielt. Bislang saß er bei den Profis fast nur auf der Bank, kam ganz selten für wenige Minuten zum Einsatz. Diesmal durfte er aber schon nach der Pause für den verletzten Marcelo Moreno ran. „Schön, dass ich mich mal über einen längeren Zeitraum zeigen durfte“, meinte Oehrl. Noch schöner war natürlich sein Tor. „Das wird mir Selbstvertrauen geben“, sagte Oehrl. In Euphorie verfiel er deshalb aber nicht: „Ich werde jetzt keine Ansprüche stellen, sondern weiter hart im Training arbeiten und auf meine nächste Chance hoffen.“

Thomas Schaaf wird‘s gerne hören, denn der Trainer analysierte nach dem Spiel: „Schön, dass Torsten das Tor gemacht hat. Aber man hat auch gesehen, dass er noch einiges verbessern kann.“

Quelle: kreiszeitung.de

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