+
Bei Aaron Hunt ruft das öffentliche Rätselraten um seine Zukunft gute Laune hervor. ·

Ohne Poker und doppelten Boden

Bremen - Was plant Aaron Hunt? Was wissen die Werder-Bosse? Was hat es mit der möglichen Verpflichtung von Ludovic Obraniak auf sich? Wird da schon der Hunt-Nachfolger installiert?

Fragen über Fragen. Und der, um den es geht, findet sie einigermaßen amüsant. Weil sie der x-te Versuch sind, aus Aaron Hunt Antworten herauszukitzeln, die er selber noch nicht kennt.

Mit seiner Zukunftsplanung ist der Bremer Mittelfeldspieler fünf Monate vor Vertragsablauf noch nicht weit gekommen. Immerhin: Die erste Gesprächsrunde zwischen Sportchef Thomas Eichin und Hunts Berater Jürgen Milewski hat mittlerweile stattgefunden. „Jetzt rechne ich in ein, zwei Wochen mit dem Angebot von Werder. Noch habe ich nichts Schriftliches“, sagt Hunt.

Auf Überraschungen finanzieller Art muss sich der 27-Jährige jedoch nicht einstellen, denn Eichin hat bereits einen Vertragsentwurf angekündigt, der für Hunt „keine Abstriche“ vorsieht. 2,6 Millionen Euro soll derzeit das Jahresgehalt des Vize-Kapitäns betragen, dabei bleibt es trotz knapper Kassen. Er freue sich über die Wertschätzung, meint Hunt und verspricht sogar, nicht mit Werder zu feilschen: „Es wird kein Pokerspiel geben“ – der Club „hat ja eh’ kaum Handlungsspielraum“. Auch eine Ausstiegsklausel für den Fall des Abstiegs würde sich der Ex-Nationalspieler nicht in einen neuen Vertrag schreiben lassen. Grund: „Ich gehe nicht davon aus, dass wir absteigen.“ Er habe das Vertrauen in Trainer und Manager, „dass sie eine gute Truppe zusammenstellen werden“. Ob er Teil dieser Truppe bleibt? Aufsichtsratschef Willi Lemke hat unlängst gesagt, dass er nicht daran glaubt. Doch auch das findet der Betroffene amüsant. Weil er es im Inneren seines Herzens vielleicht doch schon besser weiß? · csa

Quelle: kreiszeitung.de

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Auch interessant

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.