Muskelfaserriss im Oberschenkel: „Ich wusste, dass diese Kleinigkeiten kommen würden“

Pause für Jensen, weil er überdreht hat?

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Hat er zu früh zu viel gemacht (Stichwort Nationalteam)? Oder ist es die ganz normale Begleiterscheinung der steigenden Belastungen? Fakt ist, dass Daniel Jensen derzeit wegen muskulärer Probleme eine Trainingspause einlegen muss. Im Training der für die Partie in Bochum nicht berücksichtigten Spieler hatte sich der Däne am Sonntagmorgen einen leichten Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen.

„Eine Kleinigkeit“, nennt der 30-Jährige die Blessur und sagt: „Ich wusste, dass so etwas kommen würde.“ Sein Nationalmannschaftsarzt habe ihn gewarnt. Nach fünf Monaten Auszeit wegen einer Achillessehnen-OP und einem Monat im vollen Trainingsbetrieb würden nun mal Reaktionen auftreten, meint Jensen. Einen Zusammenhang mit seinem – bei Werder höchst ungern gesehenen – Einsatz für Dänemark gegen Ungarn (0:1) vor knapp zwei Wochen sieht er nicht. „Für uns hatte in dem Spiel schon die WM-Vorbereitung begonnen. Der Trainer wollte, dass ich spiele.“ Also hat er es gemacht. Zu viel zugemutet habe Jensen sich damit nicht. Glaubt er jedenfalls: „Ich brauche auch diese Belastung.“ Werder-Coach Thomas Schaaf sieht das anders. „Es ist immer die Gefahr, dass man nicht weiß, wie hoch die Belastung schon wieder sein darf.“

Nun braucht Jensen erstmal wieder Schonung. „Das nervt mich“, meint er. Aber vielleicht fällt die Pause nur kurz aus. Jensen: „Ich hoffe, schon in den nächsten Tagen wieder trainieren zu können.“

Quelle: kreiszeitung.de

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