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Philipp Bargfrede soll auch über das Karriereende hinaus bei Werder Bremen bleiben.

Anschlussvertrag nach Karriereende

Vertrag verlängert! Bargfrede bleibt Bremer

Bremen - Am Mittwoch legte Fin Bartels mit seiner Vertragsverlängerung vor, am Donnerstag zog Philipp Bargfrede nach: Der Mittelfeldspieler hat sein Arbeitspapier verlängert.

Dass Bargfrede bei Werder bleibt, hatte er kürzlich im Interview mit der DeichStube bereits angekündigt, jetzt vermeldet sein Verein Vollzug. „Wir freuen uns, dass Philipp seinen Vertrag bei uns vorzeitig verlängert hat“, sagt Werder-Sportchef Frank Baumann auf „werder.de“. „Er ist seit Jahren absoluter Leistungsträger in der Mannschaft und soll auch in den kommenden Jahren eine wichtige Säule der Mannschaft sein.“

Bereits jetzt geklärt ist außerdem: Bargfrede erhält bei Werder einen Anschlussvertrag für die Zeit nach der aktiven Karriere, soll wie Clemens Fritz ein Trainee-Programm durchlaufen. „Ich freue mich, dass Werder mir die Möglichkeit bietet, nach meiner aktiven Karriere das Fußballgeschäft von der anderen Seite kennenlernen zu dürfen. Das ist aber hoffentlich noch ein paar Jahre hin. Erst einmal möchte ich noch ein wenig auf dem Platz stehen und zur positiven sportlichen Entwicklung beitragen“, sagt Bargfrede.

Bargfrede: „Musste nicht lange nachdenken“

Philipp Bargfrede spielt bereits seit 2004 bei Werder, 2008 rückte er in die Bundesliga-Mannschaft, jetzt sieht es nach lebenslang grün-weiß aus: „Ich habe schon eine besondere Beziehung zum Verein. Hier bin ich aufgewachsen, bin zum Profi geworden, habe meine Familie und Freunde um mich und fühle mich einfach wohl. Daher musste ich mit meiner Familie darüber nicht lange nachdenken.“

Auch Trainer Florian Kohfeldt freut sich über die Vertragsverlängerung des 29-Jährigen: „Welchen Wert Philipp für die Mannschaft hat, muss ich nicht mehr erwähnen. Philipp ist seit Jahren ein ganz wichtiger Baustein in diesem Team. Auf dem Platz, aber auch in der Kabine.“ Bei der Pressekonferenz am Donnerstag um 12.30 Uhr wird sich Bargfrede den Fragen der Bremer Medienvertreter stellen.

(han)

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Philipp Bargfrede: Seine Karriere in Bildern

Philipp Bargfrede ist ein echter Ur-Bremer. Seit 2004 spielt der Defensivmann schon für Werder. Mit dem Fußballspielen angefangen hatte er beim TuS 1906 Heeslingen. Seine Karriere in Bildern.
Philipp Bargfrede ist ein echter Ur-Bremer. Seit 2004 spielt der Defensivmann schon für Werder. Mit dem Fußballspielen angefangen hatte er beim TuS 1906 Heeslingen. Seine Karriere in Bildern. © Gumz
Im Alter von von 15 Jahren wechselte der defensive Mittelfeldspieler in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen. Dort unterlief er die Teams von der U17 bis zur U19.
Im Alter von von 15 Jahren wechselte der defensive Mittelfeldspieler in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen. Dort unterlief er die Teams von der U17 bis zur U19. © imago
2008 unterschrieb er bei den Grün-Weißen einen Profivertrag, kickte zunächst noch für die U23, absolvierte die Vorbereitung aber bereits unter Trainer Thomas Schaaf mit der ersten Mannschaft.
2008 unterschrieb er bei den Grün-Weißen einen Profivertrag, kickte zunächst noch für die U23, absolvierte die Vorbereitung aber bereits unter Trainer Thomas Schaaf mit der ersten Mannschaft. © imago
Sein Bundesliga-Debüt feierte er bei der 2:3-Auftaktniederlage gegen Eintracht Frankfurt am 8. August 2009. Bargfrede kam in der 74. Minute für Tim Borowksi ins Spiel.
Sein Bundesliga-Debüt feierte er bei der 2:3-Auftaktniederlage gegen Eintracht Frankfurt am 8. August 2009. Bargfrede kam in der 74. Minute für Tim Borowksi ins Spiel. © imago
Bis zum ersten Treffer im deutschen Fußball-Oberhaus musste sich Bargfrede aber lange gedulden. Erst am 14. Spieltag der Saison 2013/14 traf er - gegen die TSG Hoffenheim in der Nachspielzeit zum 4:4.
Bis zum ersten Treffer im deutschen Fußball-Oberhaus musste sich Bargfrede aber lange gedulden. Erst am 14. Spieltag der Saison 2013/14 traf er - gegen die TSG Hoffenheim in der Nachspielzeit zum 4:4. © imago
Apropros Hoffenheim: Die TSG ist Bargfredes absoluter Lieblingsgegner - zumindest was das Toreschießen betrifft. Viermal traf er bisher gegen Hoffenheim - so oft wie gegen keinen anderen Club.
Apropros Hoffenheim: Die TSG ist Bargfredes absoluter Lieblingsgegner - zumindest was das Toreschießen betrifft. Viermal traf er bisher gegen Hoffenheim - so oft wie gegen keinen anderen Club. © nordphoto
In seiner Laufbahn musste der Fußballprofi allerdings auch viele Rückschläge hinnehmen. Bargfrede war schon öfter schwer verletzt. Immer wieder bereitete ihm sein Meniskus im Knie Probleme und zwang ihn zu langen Pausen.
In seiner Laufbahn musste der Fußballprofi allerdings auch viele Rückschläge hinnehmen. Bargfrede war schon öfter schwer verletzt. Immer wieder bereitete ihm sein Meniskus im Knie Probleme und zwang ihn zu langen Pausen. © imago
Doch der Mittelfeldspieler ist immer wieder stark zurückgekommen, war nach seinen Verletzungen prompt wieder bei 100 Prozent.
Doch der Mittelfeldspieler ist immer wieder stark zurückgekommen, war nach seinen Verletzungen prompt wieder bei 100 Prozent. © nordphoto
Im März 2018 bestätigte Bargfrede gegenüber der DeichStube: „Ich bleibe bei Werder“.
Im März 2018 bestätigte Bargfrede gegenüber der DeichStube: „Ich bleibe bei Werder“. © gumzmedia
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