Im Kölner Mittelmaß abgetaucht? Lukas Podolskis bisherige Saisonquote ist mehr als bescheiden.

Podolskis magere Quote „keine Überraschung“

Bremen/Köln (csa) · Neulich griff Lukas Podolski zum Zeigestock und wies anklagend auf alles, was schlecht ist bei seinem geliebten 1. FC Köln.

Trainingsplätze, Mannschaftskabine, Einbindung der Talente, Heimbilanz, Identifikation der Spieler mit dem Club, Anspruchsdenken – alles verbesserungswürdig. Und dann richtete Podolski den Stock auf sich selbst und sagte, was niemanden verwundert: „Natürlich bin ich mit mir selbst auch nicht zufrieden.“

Wäre ja auch komisch, wenn doch. Gerade einmal zwei Tore hat der Nationalspieler in dieser Saison erzielt, dazu vier Assists geliefert. Ganz schön wenig für einen, der nach der Rückkehr vom FC Bayern als großer Heilsbringer gefeiert worden war. Doch statt einer Jubelsaison erlebte „Poldi“ – obwohl der Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende praktisch perfekt ist – einen persönlichen Niedergang.

Kein Wunder, meint Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs vor dem Heimspiel morgen (18.30 Uhr) gegen den FC. „Man kann nicht erwarten, dass ein Spieler allein einen anderen Verlauf nimmt als die Mannschaft“, meint Allofs. Dass Podolskis Qualitäten vom Kölner Mittelmaß verschluckt wurden, sei „keine große Überraschung“.

Das hat Podolski nun davon, mag Allofs sogar denken. Denn zweimal hatte sich der Werder-Sportdirektor intensiv um die Dienste des 24-Jährigen bemüht, zweimal bekam er einen Korb. 2006 wechselte Podolski vom FC zu den Bayern, 2009 zurück. Mittlerweile, so gibt es Allofs zu erkennen, ist das Bremer Interesse erloschen.

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