+
Hochrisikospiele wie zwischen Werder Bremen und dem HSV verursachen durch einen verstärkten Polizeieinsatz erhebliche Mehrkosten.

Sechsstündige Verhandlung in Leipzig

Polizeikosten-Streit: Mäurer „verhalten optimistisch“

Leipzig - Nach der sechsstündigen Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht im Streitfall um die Übernahme von zusätzlichen Polizeikosten bei Hochrisikospielen hat DFL-Präsident Reinhard Rauball keine Einschätzung zu einem Urteil abgeben wollen.

„Wir sehen der Entscheidung am Freitag entgegen“, sagte der Präsident der Deutschen Fußball-Liga lediglich. Um 11.00 Uhr will der 9. Senat an diesem Freitag das Urteil bekanntgeben, verkündete der Vorsitzende Richter Wolfgang Bier am Dienstag in Leipzig.

Schon gelesen? Sebastian Langkamp: „Schmerzmittel spielen im Fußball eine große Rolle“

Mäurer rechnet „nicht mit großen Überraschungen“

„Verhalten optimistisch“, blickt Bremens Innensenator Ulrich Mäurer der Entscheidung entgegen. „Es mag Korrekturen im Einzelfall geben, aber unsere grundlegende Linie ist durchaus verstanden worden. Insofern rechne ich da nicht mit großen Überraschungen“, betonte er.

Die Freie Hansestadt hatte der DFL nach einem Hochrisikospiel im April 2015 einen Gebührenentscheid über rund 400.000 Euro gestellt. Dagegen hatte die DFL geklagt und in erster Instanz gewonnen. In zweiter Instanz verlor die DFL. Nach dem Bundesverwaltungsgericht bliebe nur noch der Gang vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

(dpa)

Mehr News zu Werder Bremen

Die DFL hat vier Bescheide des Landes Bremen wegen der Polizeikosten bei Risikospielen beglichen. Die Hälfte der 1,17 Mio. Euro will sich die DFL von Werder Bremen zurückholen.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare