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Thomas Delaney wird Werder im Sommer verlassen, wenn die Ablösesumme stimmt.

Premier League oder doch Bundesliga?

Der Preis ist heiß: Für 25 Millionen Euro darf Delaney gehen

Bremen - „Wir sind in Gesprächen.“ Soviel durfte verraten werden. Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hat vor wenigen Tagen preisgegeben, dass die Verhandlungen um einen Transfer von Thomas Delaney bereits begonnen haben.

Nun wird auch immer deutlicher, welche Bremer Preisvorstellung zentraler Bestandteil dieser Gespräche ist. Werder fordert mehr als 25 Millionen Euro Ablöse für seinen bis 2021 vertraglich gebundenen dänischen Mittelfeldspieler. Das berichten mehrere Zeitungen aus dem Umfeld von Borussia Dortmund und Schalke 04.

Beiden Clubs wird reges Interesse an dem 26 Jahre alten Delaney nachgesagt, beide wollen für die Champions League aufrüsten. Beide winken bei dem Preis aber ab. 25 Millionen Euro? Zu teuer. Die „WAZ“ berichtet, dass die Schalker Schmerzgrenze bei 15 Millionen Euro liegt. Doch bei dieser Summe regt sich in Bremen nichts.

Der Premier-League-Preis ist der Maßstab

Wenn schon, denn schon - das ist an der Weser der Leitsatz beim Poker um Delaney. Weil dessen Ziel eigentlich nicht einer der Bundesliga-Top-Clubs ist, sondern die englische Premier League, kann der Preis hoch angesetzt werden. Denn in England steht den Clubs durch die TV-Vermarktung eine doppelt so hohe Einnahme zur Verfügung als in der Bundesliga. Da wäre Werder ja schön dumm, wenn sie für Delaney einen Bundesliga-Preis verlangen sollten. Der Premier-League-Preis ist der Maßstab. Und der scheint im konkreten Fall mit 25 Millionen Euro nicht mal exorbitant hoch angesetzt zu sein. In der Premier League werden noch ganz andere Summen gezahlt.

Sollten die Bremer am Ende tatsächlich 25 Millionen Euro für Delaney erlösen können, würde der 26-Jährige auf Platz zwei der lukrativsten Verkäufe der Club-Geschichte springen. Auf Rang eins steht derzeit Diego, der 2009 für 27 Millionen Euro an Juventus Turin verkauft wurde. Ein Jahr später wechselte Mesut Özil für 18 Millionen zu Real Madrid – noch ist das Platz zwei.

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