Sebastian Prödl

Prödl: „Ich will noch stärker zurückkommen“

Bremen  (mr/kni) · Seinen Humor hat Sebastian Prödl trotz des schweren Rückschlags schon wiedergefunden. „Man könnte auch sagen: Ich reiße mir für Werder den Arsch auf“, witzelte der 23-jährige Verteidiger gestern.

Vergangenen Freitag war der Österreicher in einer Privatklinik in Graz am Gesäßmuskel operiert und vorgestern entlassen worden. „Ich kann aber liegen, sitzen und stehen – es ist ja der seitliche Gesäßmuskel“, erklärte Prödl, der momentan noch auf Krücken angewiesen ist und in der Heimat bei seiner Familie und seiner Freundin bleibt, bis die Fäden gezogen werden. Mitte oder Ende kommender Woche werde er dann nach Bremen zurückkehren. Wo er die in Graz mit Massagen und Lymphdrainagen begonnene Reha fortsetzt, „entscheiden wir dann“, meinte Prödl, der sich schon jetzt „ein bisschen zügeln“ muss: „Ich könnte schon wieder ohne Hilfe gehen, aber das wäre nicht gut.“

Werder-Training am Mittwoch

Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
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Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto
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Nur noch drei Tage, dann empfängt Werder Bremen den VfB Stuttgart im Weserstadion (Anpfiff 15.30 Uhr). Heute Nachmittag trainierten die Profis auf dem Trainingsgelände daneben wieder auf die Begegnung hin. © nordphoto

Ob er wirklich mehrere Monate ausfällt, mochte der bisherige Bremer Dauerbrenner der Saison (35 Spiele – alle über 90 Minuten) nicht beurteilen: „Die Saison habe ich abgehakt, aber ich denke, man sollte dann Woche für Woche schauen.“

Weil selbst erfahrene Mediziner wie Operateur Dr. Martin Leonhard sich mit dieser äußert seltenen Verletzung (Einriss der Muskelhülle am Gesäßmuskel) nicht auskennen und deshalb auch keine exakten Prognosen abgeben können, ist Prödl inzwischen selbst aktiv geworden – mit mäßigem Erfolg: „Ich habe ein bisschen gegoogelt und dachte, bei einem österreichischen Fußballer einen vergleichbaren Fall gefunden zu haben. Doch er hatte dann doch nicht das, was ich habe.“

Die Unwissenheit wird aber bald ein Ende haben, glaubt Prödl. Werder-Arzt Götz Dimanski „tut alles. Und wir werden schon die richtigen Spezialisten finden.“

Obwohl die Operation noch nicht mal eine Woche her ist, hat sich der ehrgeizige Prödl „schon neue Ziele gesetzt. Ich bin Optimist und schaue nach vorne. Ich will noch stärker zurückkommen – und hoffe, dass sich die positiven Gedanken positiv auf die Heilung auswirken.“

Quelle: kreiszeitung.de

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