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Sambou Yatabare steht vor einem Wechsel zu Royal Antwerpen.

Malier veröffentlicht Bild auf Twitter

Yatabare wechselt nach Antwerpen

Bremen - Werder Bremen hat den langersehnten Abnehmer für Sambou Yatabare gefunden. Der 28-Jährige wechselt zum FC Royal Antwerpen nach Belgien.

Update (18:18 Uhr): Yatabare wird für ein Jahr ausgeliehen. Der belgische Erstliga-Club hat aber eine Kaufoption. „Wir haben immer betont, dass wir gemeinsam mit Sambou nach einer vernünftigen Lösung suchen werden. Mit Royal haben wir diese gefunden“, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann über den Deal.

Bevor die Vereine die Wechsel am Donnerstagabend bekanntgaben, hatte Yatabare selbst schon längst ein Foto auf Twitter veröffentlicht, das Wechsel und Ziel offenbart. Damit bestätigte der 28-Jährige das, was Medien bereits seit Wochen von den Dächern pfeifen. Kurz darauf tauchte im Internet auch ein Foto von Yatabare mit Antwerpen-Schal auf.

Yatabare gilt als einer der größten Transfer-Flops der vergangenen Werder-Jahre. 2,5 Millionen Euro hatte der Verein im Januar 2016 für den Nationalspieler Malis an Standard Lüttich überwiesen, der damalige Werder-Sportchef Thomas Eichin hatte ihn als „absoluten Wunschspieler“ bezeichnet.

Doch Yatabare konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Nur zehn Bundesliga-Einsätze (ein Tor) stehen nach anderthalb Jahren zu Buche. Auch deswegen, weil er bei Trainer Alexander Nouri in Ungnade gefallen war und beinahe ein Jahr lang nur noch bei der U23 trainieren durfte.

Häufiger als auf dem Platz hatte Yatabare neben dem Platz für Schlagzeilen gesorgt. Erst kam er mit einer Rotsperre im Gepäck nach Bremen, dann fuhr er den Ferrari von Lamine Sane zu Schrott, zuletzt saß er für mehrere Tage im Gefängnis, weil er in Frankreich einen Polizisten geschlagen hatte.

Jetzt hat das geklappt, was Werder im Winter nicht gelungen war: einen Abnehmer für Yatabare zu finden. Zwar dürfte die Ablösesumme für Werder nicht mehr sonderlich hoch ausfallen, dafür kann Werder endlich den hochdotierten Vertrag von der Gehaltsliste streichen.

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