Denni Avdic läuft und läuft und läuft – hoffentlich einer guten Zukunft in Bremen entgegen. ·

Auf dem Weg zurück ist Geduld gefordert

Schaaf setzt Avdic „keinen festen Termin“

Bremen - Im Kalender schon nach einem möglichen Comeback-Termin suchen? Nein, das wäre im Fall Denni Avdic wohl verwegen optimistisch. Der schwedische Stürmer und Dauerpatient hat gerade erst wieder mit dem Lauftraining begonnen.

Niemand weiß, wie die operierte Hüfte reagiert, wenn der Ball ins Spiel kommt. Schnelle Drehungen, Sprints, Tacklings – Avdic muss sich vorsichtig herantasten.

Werder-Trainer Thomas Schaaf ist deshalb skeptisch, ob er den 23-Jährigen in fünf Wochen tatsächlich mit ins Trainingslager nach Belek nehmen kann. „Es wäre schon gut, wenn er es bis zur Vorbereitung auf die Rückrunde schaffen würde. Wir haben das sicher auch im Kopf, ohne aber einen festen Termin zu setzen“, erklärt Schaaf und fügt an: „Wir machen uns nicht verrückt, wenn es nicht klappen sollte.“

Wieso auch? Bislang konnte Avdic seinen Wert für Werder noch nicht nachweisen. Anfang des Jahres war der Angreifer für zwei Millionen Euro vom schwedischen Erstligisten IF Elfsborg Boras an die Weser gekommen und sollte die Lücke füllen, die der an Besiktas Istanbul verkaufte Hugo Almeida hinterlassen hatte. Das ist ihm nicht gelungen. Sieben torlose Einsätze in der Vorsaison waren schon ernüchternd. Es folgte die Hüft-Verletzung und die Operation im September. Der Weg zurück ist nun lang, wie Schaaf betont: „Wir müssen Geduld haben und ihn Stück für Stück voranbringen. Das braucht Zeit.“

Wenn die abgelaufen ist, muss Avdic zeigen, warum Werder ihn geholt hat. Die 19 Tore in 29 Spielen für IF Elfsborg sind ein Versprechen, das der Schwede in Bremen noch nicht eingelöst hat. · csa

Quelle: kreiszeitung.de

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