Im Finale durfte Lukas Schmitz nicht spielen, er freute sich trotzdem über den Schalker Sieg. ·

Werder ist sich mit Spieler fast einig

Schmitz – es liegt wohl nur noch an Schalke

Bremen - Mehmet Ekici wurde gerade erst von Werder Bremen als Neuzugang vorgestellt, da bahnt sich bereits der nächste Transfer an: Der Bundesligist hat Lukas Schmitz fest an der Angel. Offenbar liegt es nur noch am FC Schalke, ob der 22-Jährige in der kommenden Saison an der Weser kickt.

Dem Vernehmen nach soll sich Werder mit dem Spieler fast einig sein. Schmitz will den Pokalsieger verlassen, weil er unter Trainer Ralf Rangnick kaum noch zum Einsatz gekommen ist, oftmals sogar nicht mehr im Kader stand. Unter Felix Magath war das noch ganz anders gewesen. Der Coach hatte Schmitz vom defensiven Mittelfeldspieler zum Linksverteidiger umfunktioniert und ihn regelmäßig eingesetzt. So kam Schmitz in dieser Saison auf insgesamt 23 Bundesliga-Spiele und acht Champions-League-Einsätze. Im DFB-Pokal fehlte der Linksfuß nur im Finale – eine ganz bittere Erfahrung für Schmitz.

Da Schalke den von Magath aufgeblähten Kader unbedingt verkleinern muss, steht Schmitz zum Verkauf. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von einer Million Euro. Eine durchaus machbare Summe für Werder – zumal Schmitz gleich zwei Probleme lösen könnte. Zum einen hätte Werder neben Mikael Silvestre einen zweiten Mann auf der linken Abwehrseite, zum anderen nach dem Abschied von Torsten Frings eine wichtige Alternative im defensiven Mittelfeld. Dort soll Schmitz auch wertvoller sein, heißt es in Gelsenkirchen.

Für diese Position gibt‘s bei Werder übrigens zwei weitere heiße Kandidaten: Baris Özbek (24), der Galatasaray Istanbul ablösefrei verlassen wird, und Mark Hensel (25), der beim Zweitligisten Erzgebirge Aue eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel ins Fußball-Oberhaus besitzt. · kni

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