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Werders Außenverteidiger Sebastian Boenisch muss pausieren – mal wieder.

„Es nervt, ich war gerade dran“

Bremen - Sebastian Boenisch ist zweifellos einer der größten Pechvögel bei Werder. Da hatte sich der Außenverteidiger nach seiner schweren Knieverletzung mühsam in den Kader zurückgearbeitet, da muss er schon wieder aussetzen – wenn auch wohl nicht allzu lange

. „Es ist nichts Schlimmes, aber es nervt natürlich. Ich war gerade wieder dran“, hadert Boenisch. Gegen Freiburg und Hoffenheim hatte der 25-Jährige nach langer Zeit wieder zum Profi-Aufgebot gehört, auch gegen den HSV sollte er am vergangenen Samstag eigentlich dabei sein. Doch dann zog er sich im Abschlusstraining einen Bänderanriss im rechten Sprunggelenk zu. Der nächste Rückschlag, doch Boenisch reagiert kämpferisch, hofft auf „nur ein paar Tage Pause. Ich stelle den Fuß ein wenig ruhig – und wenn ich die Schmerzen toleriere, kann ich wieder einsteigen. Ich hoffe, dass ich schnell zurückkehren kann.“ Kein Wunder, denn am 29. Februar steigt in Warschau das Test-Länderspiel Polen gegen Portugal – und der polnische Nationaltrainer Franciszek Smuda hat Boenisch nominiert. „Da will ich natürlich unbedingt hin. Ich gehe auch davon aus, dass ich am Sonntag nach Polen fliege“, sagt der Werder-Verteidiger, der sich für den EM-Kader des Co-Gastgebers empfehlen will.  mr

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