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Spielen in der kommenden Saison im gleichen Trikot: Ex-Werderaner Serge Gnabry (li.) und Jeremy Toljan.

Ex-Werder-Profi

Serge Gnabry wechselt auf Leihbasis zu 1899 Hoffenheim

München - Das hatte sich angedeutet: Ex-Werder-Profi Serge Gnabry wird vom FC Bayern direkt an 1899 Hoffenheim verliehen. Das teilte der Club aus dem Süden am Freitag mit.

U21-Europameister Serge Gnabry wird in der kommenden Saison nicht beim deutschen Rekordmeister Bayern München spielen. Der ehemalige Werder-Spieler wechselt wie erwartet für ein Jahr auf Leihbasis zu Europapokal-Teilnehmer 1899 Hoffenheim.

Gnabry wechselte erst in diesem Sommer für acht Millionen Euro von Bremen nach München und unterschrieb dort einen Dreijahresvertrag. Angesichts der großen Konkurrenz auf den Außenbahnen bei den Bayern (Franck Ribery, Arjen Robben, Kingsley Coman) sah Gnabry wenig Chancen auf Einsatzzeiten.

„Es war der ausdrückliche Wunsch von Serge, noch für ein Jahr ausgeliehen zu werden, damit er mehr Spielpraxis erhalten könne. Das ist in meinen Augen in Hoffenheim auch auf hohem Niveau gewährleistet“, sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Für den FC Bayern sei „die Entwicklung entscheidend, dass er danach bereit ist, das Trikot des FC Bayern zu tragen“.

(kso/sid)

Serge Gnabry: Seine Karriere in Bildern

Serge Gnabry
Serge Gnabry - ein Talent auf dem Weg zum Superstar. Das Leben des heutigen Bundesliga-Profis war früh auf Fußball ausgerichtet. Der gebürtige Stuttgarter schnürte die Fußballschuhe zuerst für den TSV Weissach, kam über mehrere weitere Stationen zum VfB Stuttgart... © nor dphoto
Serge Gnabry
... spielte dort B-Junioren-Bundesliga. Schon damals wurde der FC Arsenal auf ihn aufmerksam. Als 16-Jähriger wechselte er zum Weltklasse-Club nach London, trainierte später auch an der Seite des Ex-Bremers Per Mertesacker. © imago
Serge Gnabry
Mit 17 Jahren unterschrieb Gnabry im Sommer 2012 seinen ersten Profivertrag. Den Durchbruch schaffte der junge Dribbler beim Champions-League-Teilnehmer aber nicht. Er kam nur auf zehn Spiele (ein Tor) in der Premier League, wurde 2015/2016 zu West Bromwich Albion verliehen. © imago
Serge Gnabry
Wie talentiert Gnabry aber ist, sah die Welt bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio, als er mit der deutschen Auswahl Silber holte. Gnabry erzielte sechs Tore im Turnier - keiner schoss mehr. © imago
Serge Gnabry
Plötzlich war Gnabry begehrt, sehr begehrt. Den Zuschlag bekam etwas überraschend der SV Werder. Für rund fünf Millionen Euro wechselte der Außenbahnspieler in die Bundesliga, um endlich mehr Einsatzzeiten zu bekommen und seiner Karriere mehr Schwung zu verleihen. © nordphoto
Serge Gnabry
Und Gnabry schlug voll ein, schoss alleine in der Hinrunde der Saison 2016/17 sieben Tore. Seinen ersten Doppelpack erzielte er am 22. Spieltag beim VfL Wolfsburg. © nordphoto
Serge Gnabry
Gnabry zog wieder viele Augen auf sich - auch die des Bundestrainers. Joachim Löw nominierte ihn im November 2016 erstmals für die A-Nationalmannschaft. Bei seinem Debüt, einem 8:0 in der WM-Qualifikation gegen San Marino, schoss Gnabry drei Tore. © nordphoto
Serge Gnabry
Und wenn man schon mal in der Gegend ist: Papst Franziskus empfing Gnabry und die gesamte deutsche Nationalmannschaft im Apostolischen Palast des Vatikans. © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs TSV 1899 Hoffenheim
Klarheit nach Wochen der Spekulationen: Am 8. Juni 2017 teilten Serge Gnabry und der SV Werder mit, dass der 21-Jährige den Verein nach nur einem Jahr wieder verlässt. Wenige Tage später wurde bekannt: Gnabry geht zum FC Bayern München. © nordphoto
Serge Gnabry
Von den Bayern wurde er allerdings direkt an 1899 Hoffenheim verliehen. © imago

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