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Auch dank Ludwig Augustinsson klingelt bei Werder die Kasse.

Delaney und Co.

Rekordprämie: So viel kassiert Werder für seine WM-Fahrer

Bremen - Noch nie war eine Fußball-Weltmeisterschaft für Clubs so lukrativ wie das Turnier 2018. Der Weltverband Fifa hat die an die Vereine zu entrichtende Abstellungsgebühr im Vergleich zu 2014 verdreifacht.

Davon profitiert auch Werder Bremen, das in Thomas Delaney (Dänemark), Ludwig Augustinsson (Schweden) und Milos Veljkovic (Serbien) drei Spieler zur WM schicken darf. Dafür werden die Bremer mit 619.200 Euro allein für die Vorrundenspiele entschädigt.

Es ist ein Geldregen noch nicht dagewesenen Ausmaßes, der sich über die Clubs ergießt. 195 Millionen Euro schüttet die Fifa insgesamt an die 32 Teilnehmerländer an Abstellungsprämien aus. 2014 waren es nur 65 Millionen Euro gewesen. Und die Verteilung ist denkbar einfach: Pro Abstellungstag bekommen die Clubs für jeden ihrer WM-Teilnehmer rund 7.200 Euro ausgezahlt. Die Frist hat am 31. Mai begonnen und endet am Tag nach dem WM-Ausscheiden des Spielers. Für Werder heißt das konkret: Bis nach Abschluss aller Vorrundenspiele häufen Delaney, Augustinsson und Veljkovic 86 WM-Tage an – das multipliziert mit 7.200 macht 619.200 Euro. Mindestens.

Bis zu 943.200 Euro sind für Werder drin

Die Summe steigt natürlich mit jedem Tag, den das Trio mehr bei der WM verbringt. Sollten also Dänemark, Schweden und Serbien jeweils das Achtelfinale erreichen, kämen noch einmal 86.400 Euro dazu. Vorausgesetzt alle drei Profis sind auch ab dem 1. Juli noch bei Werder unter Vertrag. Was wiederum bei Thomas Delaney sehr stark in Frage zu stellen ist. Für ihn könnte allerdings der Japaner Yuya Osako einspringen. Bis zum 30. Juni fließen die für ihn gezahlten Prämien noch an den 1. FC Köln, ab dem 1. Juli wird Werder Bremen der bezugsberechtigte Verein sein. Sollte Japan also das Achtel-, Viertel- oder gar Halbfinale erreichen, würde Osakos Wechsel direkt Geld bringen.

Grundsätzlich gilt die grobe Formel, dass jede weitere K.o.-Runde vier weitere WM-Tage für die Spieler bringt. Für den – zugegeben unwahrscheinlichen – Fall, dass Werder Bremen mit vier Spielern (inklusive Osako) ins Viertelfinale einzieht, es zwei Profis sogar ins Halbfinale schaffen und einer sogar ins Finale einzieht, wäre eine WM-Einnahme von 943.200 Euro möglich.

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