Philipp Bargfrede
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Philipp Bargfrede musste gegen Mainz 05 mit einer Blessur am Oberschenkel ausgewechselt werden.

Einsatz von Trio gegen Freiburg gefährdet

Sorgen auch um Bargfrede

Bremen - Florian Kohfeldt hatte die Hoffnung am Freitag noch mit ins Bett genommen und war am Samstag auch mit ihr aufgestanden. Doch als der Anpfiff des Spiels gegen den FSV Mainz 05 immer näher rückte, wurde klar, dass es weder für Max Kruse noch für Zlatko Junuzovic reichen würde.

Torjäger Kruse fiel wegen im Abschlusstraining aufgetretenen Adduktorenproblemen aus, bei Kapitän Junuzovic waren es die bekannten muskulären Beschwerden in der linken Wade, die einen Einsatz unmöglich machten. „Wir haben bis zur letzten Minute um beide gekämpft“, sagte Coach Kohfeldt. Abwehrspieler Niklas Moisander sagte allerdings: „Wir wussten schon am Freitag, dass beide ausfallen würden.“

Die Frage ist nun: Kehren Kruse und Junuzovic am Mittwoch im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den SC Freiburg ins Team zurück? Achselzucken bei Kohfeldt ist die Antwort. „Eine genaue Prognose kann ich nicht geben“, sagte er. Max Kruse selbst meldete sich noch vor Beginn der Mainz-Partie via Facebook und versprach: „Ich werde alles tun, um gegen Freiburg wieder dabei zu sein.“

Junuzovic, Kruse, Bargfrede: Die drei Fragezeichen

Möglicherweise bleibt es für Florian Kohfeldt aber nicht bei diesen zwei prominenten Problemfällen. Auch Philipp Bargfrede könnte zu einem Wackelkandidaten für das letzte Spiel des Jahres werden. Gegen Mainz war er 65 Minuten lang der beste Mann auf dem Platz, sorgte dafür, dass Werder das Mittelfeld beherrschte. Doch dann musste er nach einem Foul mit Beschwerden im Oberschenkel vom Platz.

„Der Wechsel von Bargi tat uns richtig weh. Er verleiht unserem Spiel die Dominanz, die wir brauchen“, meinte Kohfeldt, der sich während der letzten Arbeitstage des Jahres mit drei großen Fragezeichen herumschlagen muss. Kruse, Junuzovic, Bargfrede – ohne dieses Trio würde es für Werder Bremen gegen den SC Freiburg extrem schwer. „Es ist klar, dass wir Spieler dieser Qualität nicht eins zu eins ersetzen können“, erklärte der Trainer.

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Fotostrecke: Vorsprung verspielt

Werder gegen Mainz
Kurz vor der Partie kam der Schock für die Fans: Florian Kohfeldt musste auf Zlatko Junuzovic und Max Kruse verzichten, die nach dem Abschlusstraining verletzt ausfielen.  © nordphoto
Werder gegen Mainz
Kein Problem, dachte sich Philipp Bargfrede, schnappte sich in der zweiten Minute den Ball, lief zum Tor und netzte ein. 1:0 für Werder.  © nordphoto
Werder gegen Mainz
In der 17. Minute jubelte Werder erneut! Ein abgewehrter Kopfball von Thomas Delaney landete bei Ishak Belfodil - dessen Versuch per Kopf ging in hohem Bogen zum 2:0 ins Tor. © nordphoto
Werder gegen Mainz
Der Torschütze rannte direkt zur Bremer Bank und feierte mit Teamkollege Lamine Sane.  © nordphoto
Werder gegen Mainz
Der Mainzer Keeper Robin Zentner kam auch weiterhin kaum zur Ruhe. Maximilian Eggestein wurde von Ludwig Augustinsson bedient, Zentner lenkte den Ball über das Tor (26.).  © nordphoto
Werder gegen Mainz
Werder erarbeitete sich in der ersten Hälfte einige gute Chancen, Mainz kam zweimal hochgefährlich vors Bremer Tor. Am Ende gingen die Mannschaften mit 2:0 in die Pause.  © Gumz
Werder gegen Mainz
In der zweiten Halbzeit verwaltete Werder die Führung über weite Strecken, kam nur noch selten zu Chancen. Mainz tauchte dagegen immer wieder im Strafraum der Bremer auf.  © nordphoto
Werder gegen Mainz
Und das rächte sich. Emil Berggreen bejubelte in der 70. Minute den Treffer seines Kollegen Robin Quaison (li.).  © dpa
Werder gegen Mainz
Auf der Gegenseite konnte Alexandru Maxim einen Kopfball von Belfodil in höchster Not auf der Linie klären (83.). © nordphoto
Werder gegen Mainz
Kurz vor Schluss traf dann noch Fabian Frei (93.) zum 2:2 für die Mainzer - nur ein Punkt blieb in Bremen. © nordphoto

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