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Maxi Eggestein wird für Werder immer wichtiger.

Werders Defensivspieler

Souveräner Sachbearbeiter Maxi Eggestein

Bremen. Zum vierten Mal in Folge stand Maximilian Eggestein am Samstag in Werders Startelf, und der 20-Jährige lieferte beim 2:0-Erfolg über Hertha BSC bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute abermals eine unaufgeregte und grundsolide Leistung ab.

„Es ist nur konsequent, was er spielt“, lobte Werders Sportchef Frank Baumann nach dem Schlusspfiff. Eggestein hat durch seine ruhigen und überlegten Auftritte auf dem Platz seinen Stellenwert bei Werder längst vergrößert - das ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass er gegen Berlin den Vorzug gegenüber des wieder genesenen Thomas Delaney auf der Sechserposition erhielt.

„Maxi hat in den vergangenen Wochen schon gut gespielt und war auch heute wieder sehr souverän“, betonte Baumann. Delaney brauche hingegen noch etwas Zeit, um nach seinem Muskelfaserriss wieder in den Rhythmus zu finden. Vermisst haben die Bremer den starken Dänen, der in der Pause für Florian Grillitsch in die Partie kam, auf der Sechserposition vor der Abwehr nicht, was eben Eggesteins Verdienst war.

Werder darf weiter von Europa träumen

Werder Bremen 2:0 Hertha BSC
Werder Bremen 2:0 Hertha BSC  © nordphoto
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Werder Bremen 2:0 Hertha BSC
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Werder Bremen 2:0 Hertha BSC
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Werder Bremen 2:0 Hertha BSC
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Der gebürtige Hannoveraner fällt mit seinen Aktionen selten auf, sorgt nicht für große Aha-Momente, sondern erledigt eher die Arbeit im Maschinenraum. Eggestein ordnet, führt Zweikämpfe - kurz: Er ist dafür zuständig, dass die Statik in Werders Spiel passt. Dabei gelingt ihm freilich nicht immer alles - gegen Hertha spielte er beispielsweise die zweitmeisten Bremer Fehlpässe -, sein taktisches Verständnis, seine Fähigkeit, ein Spiel zu lesen, waren aber erneut zu deutlich erkennen.

Dass Eggestein den Konkurrenzkampf nicht scheut, hatte er bereits vor dem Heimspiel gegen Hertha betont. Angesprochen auf seine sportliche Zukunft - sein Vertrag läuft im Sommer 2018 aus - sagte er: „Ich möchte spielen und nicht nur Rotationsspieler sein.“ Diese Perspektive, die müsse er bei Werder sehen. Bekommt er sie vom Verein aufgezeigt, dürfte einer Vertragsverlängerung nicht mehr viel im Wege stehen. Einen verlässlichen Sachbearbeiter will schließlich kein Unternehmen ziehen lassen.

Hier geht‘s zum Spielbericht

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