„Giftiger und emotionaler Gegner“: Ole Werner hat davor gewarnt, das Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt im direkten Duell mit Werder Bremen zu unterschätzen.
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„Giftiger und emotionaler Gegner“: Ole Werner hat davor gewarnt, das Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt im direkten Duell mit Werder Bremen zu unterschätzen.

Vor Werder gegen Ingolstadt

Werder-Trainer Werner warnt vor Schlusslicht Ingolstadt

Bremen – Viel damit anfangen, kann Ole Werner nicht. Der Trainer des SV Werder Bremen ist einfach kein Freund davon, Mannschaften vor einem Spiel in Favorit und Außenseiter einzuteilen – schon mal gar nicht in der 2. Liga, weil es dort in seinen Augen erst Recht keinen Sinn ergibt. „Wer vor dem Spieltag denkt, das Ergebnis anhand der Tabelle vorhersagen zu können, hat diese Liga nicht verstanden“, sagt Werner, dessen Bremer am Samstag im eigenen Stadion auf das Schlusslicht FC Ingolstadt treffen und diese vermeintlich dankbare Aufgabe unter keinen Umständen auf die leichte Schulter nehmen sollen.

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass da eine Mannschaft mit dem Messer zwischen den Zähnen kommt, weil sie jeden Punkt braucht“, sagt Ole Werner über den Gegner, der bereits zehn Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat. Vor zwei knapp zwei Wochen hatten die Ingolstädter mächtig aufhorchen lassen, als sie in Nürnberg überraschend mit 5:0 gewannen. „Da hat man gesehen, zu welcher Leistung sie imstande sind“, betont der Coach des SV Werder Bremen, der sich das jüngste 0:0 des FC Ingolstadt gegen Sandhausen mit der angespannten Personallage des Vereins erklärt: „Sonst hätten sie vielleicht da schon den nächsten Schritt gemacht.“

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Werder Bremen gegen FC Ingolstadt - Trainer Ole Werner warnt: „Dürfen nicht ins offene Messer laufen“

Damit dieser den Schanzern bei Werder Bremen ebenfalls nicht gelingt, will Ole Werner seine Mannschaft auf eine Partie einstellen, in der es „ähnlich emotional und giftig“ zugehen wird wie zuletzt bei den beiden 2:1-Erfolgen gegen Karlsruhe und Rostock. Werner: „Unsere Aufgabe ist es, zielstrebiger zu sein und mehr Chancen herauszuspielen, dabei aber trotzdem nicht den Fehler zu machen, ungeduldig zu werden und ins offene Messer zu laufen.“

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Davon, dass seine Spieler den Tabellenletzten FC Ingolstadt – und wenn auch nur im Hinterkopf – unterschätzen könnten, geht der Trainer übrigens nicht aus: „Wenn ich merke, dass jemand unkonzentriert wird, dann werde ich sicherlich dazwischengehen und es deutlich ansprechen. Aber bislang habe ich diesen Eindruck nicht gehabt.“ (dco)

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