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Hugo Almeida ist weg. Die Suche nach dem Ersatz-Stürmer ist für Werder Bremen nicht leicht.

Die Suche nach dem Ersatz-Hugo

Von Arne Flügge - Hugo Almeida ist weg. Der bullige Portugiese, zuletzt bei Werder Bremen in Ungnade gefallen, stürmt ab sofort für Besiktas Istanbul. Der Weggang des bislang besten Saisontorschützen (elf Pflichtspieltreffer) wird den Hanseaten zwar mit zwei Millionen Euro versüßt.

Doch ein bitterer Beigeschmack bleibt. Almeida abzugeben, birgt das Risiko, im Angriff nun ein noch größeres Vakuum zu haben. Und es stellt sich die Frage, ob es aus sportlichen Gründen nicht sinnvoller gewesen wäre, den 26-Jährigen zu behalten und auf die Ablöse zu verzichten.

Huuuuuugo geht von Bord

Das Kapitel Hugo Almeida ist nach viereinhalb Jahren bei Werder Bremen beendet. Der 26 Jahre alte Portugiese, der im Sommer 2006 an die Weser wechselte, stürmt ab Januar für Besiktas Istanbul. Der Bremer Publikumsliebling erzielte in 117 Ligaspielen 41 Tore und war mit neun Treffern Bremens erfolgreichster Torjäger in einer verkorksten Hinrunde. © Nordphoto
Das Kapitel Hugo Almeida ist nach viereinhalb Jahren bei Werder Bremen beendet. Der 26 Jahre alte Portugiese, der im Sommer 2006 an die Weser wechselte, stürmt ab Januar für Besiktas Istanbul. Der Bremer Publikumsliebling erzielte in 117 Ligaspielen 41 Tore und war mit neun Treffern Bremens erfolgreichster Torjäger in einer verkorksten Hinrunde. © Nordphoto
Das Kapitel Hugo Almeida ist nach viereinhalb Jahren bei Werder Bremen beendet. Der 26 Jahre alte Portugiese, der im Sommer 2006 an die Weser wechselte, stürmt ab Januar für Besiktas Istanbul. Der Bremer Publikumsliebling erzielte in 117 Ligaspielen 41 Tore und war mit neun Treffern Bremens erfolgreichster Torjäger in einer verkorksten Hinrunde. © Nordphoto
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Das Kapitel Hugo Almeida ist nach viereinhalb Jahren bei Werder Bremen beendet. Der 26 Jahre alte Portugiese, der im Sommer 2006 an die Weser wechselte, stürmt ab Januar für Besiktas Istanbul. Der Bremer Publikumsliebling erzielte in 117 Ligaspielen 41 Tore und war mit neun Treffern Bremens erfolgreichster Torjäger in einer verkorksten Hinrunde. © Nordphoto
Das Kapitel Hugo Almeida ist nach viereinhalb Jahren bei Werder Bremen beendet. Der 26 Jahre alte Portugiese, der im Sommer 2006 an die Weser wechselte, stürmt ab Januar für Besiktas Istanbul. Der Bremer Publikumsliebling erzielte in 117 Ligaspielen 41 Tore und war mit neun Treffern Bremens erfolgreichster Torjäger in einer verkorksten Hinrunde. © Nordphoto
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Das Kapitel Hugo Almeida ist nach viereinhalb Jahren bei Werder Bremen beendet. Der 26 Jahre alte Portugiese, der im Sommer 2006 an die Weser wechselte, stürmt ab Januar für Besiktas Istanbul. Der Bremer Publikumsliebling erzielte in 117 Ligaspielen 41 Tore und war mit neun Treffern Bremens erfolgreichster Torjäger in einer verkorksten Hinrunde. © Nordphoto
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Adäquaten Ersatz in der Winterpause zu beschaffen, dürfte schließlich nicht einfach sein. Gute Spieler – und nur so einer kann Werder wirklich weiterhelfen – sind teuer. Sie hängen nicht als Schnäppchen am Tannenbaum. „Diesen Wunderstürmer gibt es nicht, der jetzt kommt, eine Torgarantie und auch noch zu bezahlen ist“, sagte Sportchef Klaus Allofs, der einen „Megadeal“ von vier und sechs Millionen Euro Ablöse ausschließt.

Vermutlich wird sich Werder also auf die Bordmittel verlassen. Claudio Pizarro und Marko Arnautovic sind die gesetzten Spitzen. Auf dem Papier eine Top-Qualität. Doch wann waren die beiden in der Hinrunde mal gemeinsam fit? Einer fehlte fast immer. Außerdem enttäuschte Arnautovic über weite Strecken, und Nachrücker Sandro Wagner ist in seinen zwölf Einsätzen (kein Tor) die Bundesligatauglichkeit bislang schuldig geblieben.

Werder Bremen - die Hinrunde 2010

1. Spieltag (21.08.2010) - Werder gegen Hoffenheim. Mit einem 4:1 gewinnt Hoffenheim – und markiert mit den drei Toren Vorsprung den „Anfang vom Ende“ © nordphoto
1. Spieltag (21.08.2010) - Werder gegen Hoffenheim. Mit einem 4:1 gewinnt Hoffenheim – und markiert mit den drei Toren Vorsprung den „Anfang vom Ende“ © nordphoto
2. Spieltag (28.08.2010) – Werder Bremen gegen den 1. FC Köln. 4:2 für Werder steht es am Ende. Der Torjubel fällt entsprechend groß aus. © nordphoto
2. Spieltag (28.08.2010) – Werder Bremen gegen den 1. FC Köln. 4:2 für Werder steht es am Ende. Der Torjubel fällt entsprechend groß aus. © nordphoto
3. Spieltag (11.09.2010) – „das Spiel der Giganten“. Werder spielt unentschieden gegen Bayern: 0:0. © nordphoto
3. Spieltag (11.09.2010) – „das Spiel der Giganten“. Werder spielt unentschieden gegen Bayern: 0:0. © nordphoto
4. Spieltag (18.09.2010) – der 1.FSV Mainz entscheidet das Spiel 2:0 für sich. © nordphoto
4. Spieltag (18.09.2010) – der 1.FSV Mainz entscheidet das Spiel 2:0 für sich. © nordphoto
5. Spieltag (21.09.2010) – gegen Hannover 96 verlieren die Bremer mit einem 1:4 – Tim Wiese zeigt seinen Unmut. © nordphoto
5. Spieltag (21.09.2010) – gegen Hannover 96 verlieren die Bremer mit einem 1:4 – Tim Wiese zeigt seinen Unmut. © nordphoto
6. Spieltag (25.09.2010) – Werder gegen den Hamburger SV. Mit einem Tor Vorsprung beenden die Bremer das Spiel mit einem 3:2. © nordphoto
6. Spieltag (25.09.2010) – Werder gegen den Hamburger SV. Mit einem Tor Vorsprung beenden die Bremer das Spiel mit einem 3:2. © nordphoto
7. Spieltag (03.10.2010) – Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen endet mit einem 2:2 © nordphoto
7. Spieltag (03.10.2010) – Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen endet mit einem 2:2 © nordphoto
7. Spieltag (03.10.2010) – Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen endet mit einem 2:2 © nordphoto
8. Spieltag (16.10.2010) – SC Freiburg verliert gegen Bremen mit einem 2:1 © nordphoto
8. Spieltag (16.10.2010) – SC Freiburg verliert gegen Bremen mit einem 2:1 © nordphoto
8. Spieltag (16.10.2010) – SC Freiburg verliert gegen Bremen mit einem 2:1 © nordphoto
9. Spieltag (23.10.2010) – Mit 3 Toren Vorsprung gewinnen am Ende die Bremer gegen Mönchengladbach mit einem 4:1 © nordphoto
9. Spieltag (23.10.2010) – Mit 3 Toren Vorsprung gewinnen am Ende die Bremer gegen Mönchengladbach mit einem 4:1 © nordphoto
9. Spieltag (23.10.2010) – Mit 3 Toren Vorsprung gewinnen am Ende die Bremer gegen Mönchengladbach mit einem 4:1 © nordphoto
10. Spieltag (30.10.2010) – 3:2 steht es am Ende für Nürnberg - trotz viel Unterstützung durch die Fans © nordphoto
10. Spieltag (30.10.2010) – 3:2 steht es am Ende für Nürnberg - trotz viel Unterstützung durch die Fans © nordphoto
10. Spieltag (30.10.2010) – 3:2 steht es am Ende für Nürnberg - trotz viel Unterstützung durch die Fans © nordphoto
11. Spieltag (07.11.2010) – für Bremen geht es weiter bergab. Beim VfB Stuttgart gab es nach einer desolaten Leistung am Sonntagabend eine verdiente 0:6-Niederlage. Torsten Frings verschoss in der ersten Halbzeit noch einen Elfmeter, Tim Wiese parierte einen Strafstoß und zeigte bei seiner Rückkehr ins Bremer Tor als einziger Akteur eine ansprechende Leistung © nordphoto
11. Spieltag (07.11.2010) – für Bremen geht es weiter bergab. Beim VfB Stuttgart gab es nach einer desolaten Leistung am Sonntagabend eine verdiente 0:6-Niederlage. Torsten Frings verschoss in der ersten Halbzeit noch einen Elfmeter, Tim Wiese parierte einen Strafstoß und zeigte bei seiner Rückkehr ins Bremer Tor als einziger Akteur eine ansprechende Leistung © nordphoto
11. Spieltag (07.11.2010) – für Bremen geht es weiter bergab. Beim VfB Stuttgart gab es nach einer desolaten Leistung am Sonntagabend eine verdiente 0:6-Niederlage. Torsten Frings verschoss in der ersten Halbzeit noch einen Elfmeter, Tim Wiese parierte einen Strafstoß und zeigte bei seiner Rückkehr ins Bremer Tor als einziger Akteur eine ansprechende Leistung © nordphoto
11. Spieltag (07.11.2010) – für Bremen geht es weiter bergab. Beim VfB Stuttgart gab es nach einer desolaten Leistung am Sonntagabend eine verdiente 0:6-Niederlage. Torsten Frings verschoss in der ersten Halbzeit noch einen Elfmeter, Tim Wiese parierte einen Strafstoß und zeigte bei seiner Rückkehr ins Bremer Tor als einziger Akteur eine ansprechende Leistung © nordphoto
12. Spieltag (13.11.2010) – das Selbstvertrauen ist geschädigt. Gegen Eintracht Frankfurt bringt Werder es gerade mal zu einem 0:0 © nordphoto
12. Spieltag (13.11.2010) – das Selbstvertrauen ist geschädigt. Gegen Eintracht Frankfurt bringt Werder es gerade mal zu einem 0:0 © nordphoto
13. Spieltag (20.11.2010) – Es steckt schon im Namen der Gegner: Mit einem 0:4 entscheidet Schalke 04 das Spiel für sich © nordphoto
13. Spieltag (20.11.2010) – Es steckt schon im Namen der Gegner: Mit einem 0:4 entscheidet Schalke 04 das Spiel für sich © nordphoto
14. Spieltag (28.11.2010) – Werder schlägt zurück: Mit 3:0 endet es gegen St. Pauli, aber die rote Karte für Torschützen Almeida trübt die Freude über den Sieg © nordphoto
14. Spieltag (28.11.2010) – Werder schlägt zurück: Mit 3:0 endet es gegen St. Pauli, aber die rote Karte für Torschützen Almeida trübt die Freude über den Sieg © nordphoto
14. Spieltag (28.11.2010) – Werder schlägt zurück: Mit 3:0 endet es gegen St. Pauli, aber die rote Karte für Torschützen Almeida trübt die Freude über den Sieg © nordphoto
15. Spieltag (04.12.2010) – Gegen Wolfsburg endet das Match ohne Tore: 0:0 © nordphoto
15. Spieltag (04.12.2010) – Gegen Wolfsburg endet das Match ohne Tore: 0:0 © nordphoto
16. Spieltag (11.12.2010) – Nach der 0:2 sind die Bremer frustriert © nordphoto
16. Spieltag (11.12.2010) – Nach der 0:2 sind die Bremer frustriert © nordphoto
17. Spieltag (28.11.2010) – Trauriges Ende: Mit 2:1 gewinnt am Ende Kaiserslautern. © nordphoto
17. Spieltag (28.11.2010) – Trauriges Ende: Mit 2:1 gewinnt am Ende Kaiserslautern. © nordphoto

Ein gewagtes Spiel also. Was aber nicht bedeutet, dass Werder nun tatenlos zusieht „Wir schauen uns immer um“, sagte Sportchef Klaus Allofs. Wahrscheinlich werden die Bremer wieder einmal perspektivisch ans Werk gehen und versuchen, sich schon jetzt die Dienste eines im Sommer ablösefreien Angreifers zu sichern. Einen Spieler hat Werder auch schon im Visier.

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Zwei Millionen Euro Ablöse: Almeida zieht’s zu Besiktas

Srdjan Lakic vom 1. FC Kaiserslautern. Der 27-Jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, ärgerte die Bremer beim 2:1-Sieg mit einem Doppelpack – es waren bereits seine Saisontore zehn und elf. Allofs wollte das Interesse am Kroaten nicht offiziell bestätigen, er sagte kürzlich nur: „Den haben viele auf der Liste.“ Lakic schon in der Winterpause zu verpflichten, dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Lauterns Trainer Marco Kurz stellte im „kicker“ unmissverständlich klar: „Eine Trennung im Winter ist überhaupt kein Thema. Für uns wird die Rückrunde schwer genug – da wollen wir keine Qualität verlieren.“ Die hat Werder, obwohl jetzt im Abstiegskampf, mit Almeida an Besiktas Istanbul freiwillig abgegeben. Man darf gespannt sein, ob das schlussendlich die richtige Entscheidung war. Aber vielleicht zaubert Allofs im Winter ja doch noch einen Ersatz-Hugo aus dem Hut.

Quelle: kreiszeitung.de

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