Thomas Delaney
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Thomas Delaney geht optimistisch ins Spiel von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart.

Däne sieht Fortschritte unter Kohfeldt

Thomas Delaney vor Stuttgart-Spiel: „Wir sind besser“

Bremen - Können? Wollen? Werden! Eine Hauptaufgabe von Florian Kohfeldt in seinen ersten Wochen als Werder-Trainer war und ist es, den Spielern eine neue Siegermentalität einzuimpfen.

Bei Thomas Delaney ist das bereits ins Blut übergangen, zumindest geht der Mittelfeldspieler ziemlich selbstbewusst ins Duell mit dem VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr). „Ich denke, besonders in Spiele wie das gegen Stuttgart sollten wir mit dem Gedanken gehen: Wir sind besser! Denn wir sind es auch“, sagt Delaney im Interview mit „t-online.de“.

Wahrscheinlich eher pflichtbewusst ob der prekären Tabellensituation schiebt der Däne hinterher: „Leider heißt das nicht zwangsläufig, dass wir dann auch gewinnen.“ Beim Rang-17. sei sich jeder bewusst, wie ernst die Situation sei. Grundsätzlich findet Delaney aber, dass Werder auf einem Abstiegsplatz „nichts zu suchen“ habe.

Delaney: „Nach dem Trainerwechsel gute Fortschritte“

„Ich glaube, dass wir nach dem Trainerwechsel gute Fortschritte gezeigt haben“, sagt Delaney und bezieht sich damit in erster Linie auf den 4:0-Sieg gegen Hannover 96 und eine ansprechende Leistung trotz 0:2-Niederlage gegen RB Leipzig. „Ich würde sogar sagen, dass wir gegen Leipzig besser gespielt haben als beim Sieg gegen Hannover.“

Was Kohfeldt anders macht als Vorgänger Alexander Nouri? „Er geht mit der ganzen Situation einfach anders um, besonders unter der Woche“, sagt Delaney. Die Mannschaft verbringe viel Zeit im Videoraum, arbeite an einer offensiveren Verteidigung - „dass wir nicht so tief stehen, wenn der Gegner den Ball hat“. Auch den Ball besser laufen zu lassen, sei ein großes Thema. Delaney: „Im Spiel sind wir sicher im Umgang mit dem Ball, und irgendwann kommen dann auch die Tore.“

Thomas Delaney: Seine Karriere in Bildern

Thomas Delaney
Thomas Delaneys Karriere begann beim dänischen Meister FC Kopenhagen. Zunächst spielte er dort viele Jahre in der Jugend, dann schaffte er den Sprung zu den Profis. © imago
Thomas Delaney
Dort spielte Delaney sogar Champions League (hier im Duell mit Stefan Kießling von Bayer Leverkusen). © imago
Thomas Delaney
Mit dem FCK gewann der Mittelfeldspieler vier Mal die dänische Meisterschaft und vier Mal den Pokal. © imago
Thomas Delaney
Im Januar 2017 wechselte Delaney zum SV Werder Bremen, wo er bis 2021 unterschrieben hat. © Gumz
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In der Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2016/17 konnte sich der dänische Nationalspieler schnell integrieren. © Gumz
Thomas Delaney
Im Testspiel im Trainingslager in Alhaurin el Grande (Spanien) zeigte Delaney erstmals, welche Qualitäten in ihm stecken. © Gumz
Thomas Delaney
Sein Bundesliga-Debüt feierte der Ex-Kopenhagener im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Werder verlor am Ende mit 1:2. © Gumz
Thomas Delaney
Der Mittelfeldspieler stopfte von Anfang an die Löcher im Bremer Zentrum und übernahm die Rolle eines Führungsspieler. © Gumz
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Sein erstes Tor für Werder erzielte Delaney per Freistoß beim 2:0-Sieg gegen Mainz 05... © imago
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...und feierte den Treffer anschließend mit seinen Teamkollegen. © Gumz
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Wenige Wochen später setzte Delaney einen drauf. Beim 5:2-Sieg gegen den SC Freiburg war der Däne mit drei Treffern und einem Assist der Mann des Spiels. © Gumz
Zur Saison 2017/2018 ist Delaney unumstrittener Führungsspieler. In Abwesenheit von Zlatko Junuzovic und Niklas Moisander führte er die Mannschaft zu Saisonbeginn sogar als Kapitän aufs Feld.
Zur Saison 2017/2018 ist Delaney unumstrittener Führungsspieler. In Abwesenheit von Zlatko Junuzovic und Niklas Moisander führte er die Mannschaft zu Saisonbeginn sogar als Kapitän aufs Feld. © gumzmedia
In der Saison 2017/18 durfte Delaney drei mal jubeln - wie hier gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Saison 2017/18 durfte Delaney drei mal jubeln - wie hier gegen Borussia Mönchengladbach. © gumzmedia
Zur Saison 2018/2019 wechselt Thomas Delaney (hier mit BVB-Sportdirektor Michael Zorc) zu Borussia Dortmund. Werder kassiert 20 Millionen Euro Ablöse.
Zur Saison 2018/2019 wechselt Thomas Delaney (hier mit BVB-Sportdirektor Michael Zorc) zu Borussia Dortmund. Werder kassiert 20 Millionen Euro Ablöse. © BVB
Nach seinem Wechsel ging es für Delaney zur WM, wo er mit Dänemark im Achtelfinale gegen Vize-Weltmeister Kroatien rausgeflogen ist. Im Elfmeterschießen mussten sich die Dänen 3:2 geschlagen geben.
Nach seinem Wechsel ging es für Delaney zur WM, wo er mit Dänemark im Achtelfinale gegen Vize-Weltmeister Kroatien rausgeflogen ist. Im Elfmeterschießen mussten sich die Dänen 3:2 geschlagen geben. © imago

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